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Es ist wichtig sich bereits in gesunden und auch jungen Jahren ausführlich mit dem Thema Vorsorgemaßnahmen“ zu beschäftigen. Nur so können Sie dafür sorgen, dass Ihre Wünsche auch Berücksichtigung finden, wenn Sie selbst sich nicht mehr äußern können. Im Jahr 2016 hat der Bundesgerichtshof in einem Beschluss die rechtliche Verbindlichkeit von Patientenverfügungen (PV) nochmals betont und festgeschrieben. Eine PV ist für alle Beteiligten (z.B. Betreuer, Bevollmächtigte, Ärzte, Pflegepersonal, Gerichte) verbindlich, soweit sie Ihren Willen für eine konkrete Behandlungssituation klar erkennbar zum Ausdruck bringt. Damit dies mit einer Verfügung – in Kombination mit einer Vorsorgevollmacht – gelingt, ist in der Regel eine medizinische Beratung und Unterstützung angebracht. Der Vortrag von Dr. med. Ulrich Spies soll Sie mit den wichtigsten Formulierungen und Festlegungen einer rechtsverbindlichen Patientenverfügung vertraut machen.Einzelberatungen können vereinbart werden.Die beiden Mitarbeiterinnen der Betreuungsbehörde im Landratsamt Rastatt Birgit Krahn und Sandra Weineich informieren über die Möglichkeit mit einer Vorsorgevollmacht eine Person des persönlichen Vertrauens zu bestimmen, die Ihre persönlichen Angelegenheiten und rechtlichen Belange für Sie regeln kann, wenn Sie aufgrund von Krankheit, eines Unfalls oder altersbedingter Gebrechen dazu nicht mehr in der Lage sind. Ergänzend wird über die Betreuungsverfügung informiert, mit der Sie festlegen, wer Betreuer werden soll, wenn Sie aus unterschiedlichen Gründen keine Vollmacht erstellen können und eine Person bestimmen wollen, die für Sie im Falle der Handlungs- und Entscheidungsunfähigkeit tätig werden kann. Wenn im Ernstfall keine ausreichende Vorsorge getroffen wurde und Handlungsbedarf gegeben ist, muss durch das Betreuungsgericht ein rechtlicher Betreuer bestellt werden. Auch darüber werden die Vertreterinnen der Betreuungsbehörde berichten.Alle an den Themen der persönlichen Vorsorge interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger sind recht herzlich eingeladen.

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Die Devise „Global denken, lokal handeln“ ist eines der bekanntesten Konzepte, um die drängenden Probleme, die die Zukunft der Menschheit auf unserem Planeten bedrohen, in den Griff zu bekommen. Lokal zu handeln heißt, bei sich selbst vor Ort anzufangen. Es gibt mittlerweile viele gute Beispiele für gelebte Nachhaltigkeit im Kleinen: die Elektrizitätswerke Schönau im Schwarzwald oder die Klimakommune Saerbeck in Nordrhein-Westfalen zeigen, wie Bürger vor Ort ihre Energieversorgung aus regenerativen Quellen selbst in die Hand nehmen. Repair-Cafés von Bürgern für Bürger sind eine gute Möglichkeit, Müll zu vermeiden und Ressourcen zu schonen. In bekannten Upcycling-Projekten treffen sich Bürger, um gemeinsam aus gebrauchter Kleidung neue, individuelle und zeitlose Mode herzustellen, und lokale Initiativen für solidarische Landwirtschaft setzen Zeichen gegen die industrielle Landwirtschaft und Massentierhaltung. Wer solche oder ähnliche Ideen für einen nachhaltigen Wandel vor Ort und bürgerschaftliche Initiativen hat, dem könnte ein Zuschuss über das LEADER-Programm bei der Realisierung helfen. Im aktuellen Projektaufruf der LEADER-Aktionsgruppe Regionalentwicklung Mittelbaden Schwarzwaldhochstraße e. V., der am 25. Februar 2019 begonnen hat, steht dieses Thema besonders im Fokus. Denn während des Projektaufrufs läuft vom 19. bis 28. März die Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe „Nachhaltiges Wirtschaften & Leben“ der Energieagentur Mittelbaden im Landratsamt Rastatt, bei der Ansätze für einen nachhaltigen Wandel aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. Bei der Auftaktveranstaltung „Wandel gestalten und Leben verbessern“ am 20. März informiert die LEADER-Aktionsgruppe Mittelbaden als Kooperationspartner über Fördermöglichkeiten für lokale Initiativen und Projektideen, die eine nachhaltige Zukunftsgestaltung zum Ziel haben. „Es wäre toll, wenn wir hier einen Anstoß geben könnten und im laufenden Projektaufruf bereits die ersten Ideen dazu eingereicht würden!“, so die Hoffnung der Veranstalter. Nachhaltiges Leben betrifft alle Lebensbereiche. Aus diesem Grund können Projekte aus allen Handlungsfeldern des regionalen Entwicklungskonzepts eingereicht werden. Voraussetzung ist, dass sie in der geographisch abgegrenzten LEADER-Region Mittelbaden umgesetzt werden und dabei helfen, die regionalen Entwicklungsziele zu erreichen. Insgesamt stehen diesmal 300.000,- € an Fördermitteln der Europäischen Union zur Förderung innovativer Projekte zur Verfügung, für private Projekte stehen zusätzliche Landesmittel zur Kofinanzierung bereit. In diesem Aufruf können sowohl öffentliche Antragsteller wie Kommunen und Kirchen als auch private Antragsteller gefördert werden. „Viele wissen nicht, dass auch Privatleute, kleine Unternehmen und Vereine LEADER-Förderung erhalten können“, erklärt Dr. Antje Wurz, Regionalmanagerin der LEADER-Region Mittelbaden. Der Stichtag für die Einreichung der Anträge ist der 12. April. Nähere Informationen unter http://www.leader-mittelbaden.de oder bei der Geschäftsstelle. Es wird empfohlen, vorab einen Beratungstermin zu vereinbaren. Weitere Informationsmöglichkeiten bietet das Team des LEADER-Regionalmanagements wieder mit Projektberatungen vor Ort in der Region. Personen, die sich über Fördermöglichkeiten, Antragsverfahren und geförderte Projekte informieren möchten, können am Donnerstag, 21. März 2019, von 14.00 bis 18.00 Uhr im Rathaus Weisenbach das Angebot des Regionalmanagements nutzen. Die Veranstaltungen sind öffentlich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kontakt:                                                                                        Regionalentwicklung Mittelbaden Schwarzwaldhochstraße e.V. Fr. Dr. Antje Wurz Geroldsauer Straße 42 76534 Baden-Baden Tel.: 07221- 93-1650 E-Mail: wurz.leader@baden-baden.de    

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Theresia Großmann und Maria Klumpp waren die ersten beiden Mitbürgerinnen, welche die am heutigen Tage aufgestellte und offiziell ihrer Bestimmung übergebene Mitfahrerbank beim Einkaufsmarkt Fitterer nutzten. Im Beisein des Weisenbacher Seniorenrates nutzte Familie Fitterer, in Person von Roland Fitterer und Sven Fitterer, die Möglichkeit der offiziellen Übergabe, um die Kundschaft natürlich auch zum Einkauf aber insbesondere zur Nutzung der Mitfahrerbank aufzurufen. Weisenbach selbst ist über den Ort hinaus durch die Stadtbahnlinie gut vernetzt. Allerdings sind insbesondere für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger die Wege von den Infrastruktureinrichtungen im Tal links und rechts der Murg hoch in die Baugebiete wie Schetterling, Birket, Rain oder Am Wingert weit und beschwerlich, insbesondere dann, wenn gefüllte Taschen oder Einkaufstrolleys mit nach Hause genommen werden müssen. Dem Thema hat sich, so Rudolf Fritz, der Seniorenrat bzw. das Bürgernetzwerk „Helfende Hände“ angenommen. Die Sozialstruktur hat sich auch in Weisenbach durch den gesellschaftlichen Wandel geändert. Es leben mehr ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger in Zwei-Personen oder Single-Haushalten. Die Kinder und Verwandten leben oftmals nicht im Ort oder der näheren Umgebung oder sind schul-, studien- oder berufsbedingt tagsüber nicht verfügbar. So werden von den „Helfenden Händen“ bei Bedarf schon seit geraumer Zeit innerörtliche Fahrdienste angeboten. Oftmals gibt es bei Einschränkungen der Mobilität im Alter auch nachbarschaftliche Hilfen. Das Projekt „Mitfahrerbank“, mit welchem man sich schon seit geraumer Zeit beschäftigt, soll, so Bürgermeister Toni Huber, ein weiteres Angebot zum selbstbestimmten Erledigen von Einkäufen und Besorgungen sein. Die älteren Personen kommen zu Fuß von den höher gelegenen Wohngebieten links und rechts der Murg, dem Ortsteil Au oder Neudorf zum Einkaufsmarkt, zu Ärzten, Apotheke, Physiotherapie oder Banken. Die „Mitfahrerbank“ unmittelbar vor dem Eingangsbereich zum Einkaufsmarkt Fitterer bietet nunmehr die Möglichkeit, sich dort aufzuhalten, um eine Mitfahrmöglichkeit ins entsprechende Wohngebiet zu nutzen. Das Angebot der Mitfahrt erfolgt freiwillig. Die Mitfahrer sind über die jeweilige KFZ-Versicherung des Fahrzeughalters versichert. Seniorenrat, Bürgernetzwerk „Helfende Hände“ und die Gemeindeverwaltung rufen daher natürlich alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, welche mit ihren Fahrzeugen in diesem Bereich unterwegs sind, dort wartende ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger mitzunehmen. Dies ist mit ein Beitrag zum gesellschaftlichen und dörflichen Leben in einer kleinen Gemeinde wie Weisenbach und soll insbesondere den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern ermöglichen, den Wohnsitz in ihrer Heimatgemeinde zu erhalten. Für die Unterstützung und Realisierung des Projektes „Mitfahrerbank“ gab es von allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön an die Geschäftsleitung des Edeka-Marktes Fitterer. Und zu guter Letzt fanden die beiden wartenden Mitbürgerinnen Theresia Großmann und Maria Klumpp sogleich auch in Person von Bürgermeister Toni Huber und Rudolf Fritz zwei Personen, welche sie mit ihren Einkäufen mitnahmen.

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In letzter Zeit mussten die Verantwortlichen des Bauwagens der am Sennel positioniert ist, waren vermehrt Vandalismusschäden an Einrichtungen und Gegenständen die dort gelagert sind feststellen. In der Zeit von Dienstag 15.01.2019 bis zum 22.01.2019 wurden ca. 50 hinter dem Bauwagen gelagerte Glühbirnen sinnlos vor dem benachbarten Vereinsheim zerstört. Des Weiteren wurde ein Weihnachtsbaum in den Bach geworfen und ebenfalls Glühbirnen darauf verteilt. Altglas das bereits in einer Tonne gelagert wurde, fand sich ebenfalls zerstört im Bach und auf dem Parkplatz vor dem Vereinsheim wieder. Eine Lampe die am Eingang des Bauwagen's befestigt war wurde ebenfalls mutwillig zerstört. Der Sachschaden am und um den Bauwagen, beläuft sich auf ca. 100 Euro. Auch die Scherben im Bach und auf dem Parkplatz sind eine Gefahr für Mensch und Tier. Besonders ärgerlich ist der Vandalismus nicht nur für die Verantwortlichen des Bauwagens sondern auch für die Gemeindeverwaltung.Während andernorts Bauwägen durchaus als mal im „Verruf“ stehen, wurde in Weisenbach das Vertrauen des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung in die Verantwortlichen des Bauwagenteams über die Jahre hinweg nie enttäuscht. Oftmals wird ein enger Kontakt zur Verwaltung und Bürgermeister Toni Huber gepflegt und über das Bauwagenteam fand die aktive Mitarbeit am Gemeindeentwicklungskonzept statt. Umso ärgerlicher ist es, wenn durch die Verantwortlichen dann Vandalismusschäden registriert werden müssen. Daher ergeht die Bitte an die Bevölkerung, mögliche Beobachtungen der Gemeindeverwaltung Weisenbach zu melden.

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Voller Stolz konnte vor wenigen Tagen eine Delegation aus Weisenbach aus den Händen von Erzbischof Stephan Burger den Umweltpreis der Erzdiözese (Platz 8) in Empfang nehmen. Die Preisverleihung fand in der Kirche St. Maria Magdalena in Freiburg statt. Dort hin hatten sich neben Pfarrer Thomas Holler mit Vertretern der Kirchengemeinde, auch Bürgermeister Toni Huber sowie Günter Westermann von der Firma W-Quadrat aus Gernsbach auf den Weg gemacht. „Drei, die sich gefunden haben“, so der Erzbischof in seiner Laudatio auf Weisenbach. Klimaschutz ist aktueller denn je ein Thema auch in der Erzdiözese Freiburg. In Weisenbach finden sich dabei gleich drei Projekte der praktischen Umsetzung. So wurde bereits im Jahre 2001, unter dem damaligen Pfarrer Friedrich Wiebelt, auf dem Dach des katholischen Gemeindehaus St. Wendelin eine Solaranlage installiert, welche durch das „300-Kirchendächer-Programm“ der Bundesstiftung Umwelt gefördert wurde. 48 Module wurden damals auf dem Gemeindehaus für eine 5,76 Kilowattpeak-Anlage montiert, dazu entsprechend ein Großdisplay, auf welchem jeweils die Entwicklung abgelesen werden kann. Aus dieser volleinspeisenden Anlage wurden seit Januar 2001, somit seit nunmehr rund 18 Jahren, annähernd 90.000 Kilowatt Strom erzeugt und in das Netz eingespeist. Im Jahre 2015 wurde diese Anlage unter der Regie von Pfarrer Thomas Holler um 22 Module mit einer Leistung von 6,05 Kilowattpeak erweitert. Von den bis dato erzeugten ca. 22.000 Kilowatt wurden rund 18.200 in das Netz eingespeist und rund 3.800 selbst verbraucht. Somit mussten im Zeitraum von Juni 2015 bis heute für das katholische Gemeindehaus lediglich noch etwa 14.600 Kilowatt bezogen werden. Der dritte Baustein auf dem Weg des Klimaschutzes in der Erzdiözese Freiburg ist zugleich das „jüngste Kind“. Im Herbst 2017 wurde vor dem Gemeindehaus eine solargestützte Ladestation für E-Bikes, E-Mobile und Smartphones errichtet. Wer als Elektro-Mobilist im Murgtal unterwegs oder zu Besuch ist und „Stromdurst“ verspüren sollte, kann Station im Bereich des Gemeindehauses bzw. der Kirche St. Wendelin in Weisenbach machen. Während der persönliche Akku in der Kirche mit „geistlicher Nahrung“ aufgetankt werden kann, lädt gleichzeitig das E-Auto, das E-Bike oder das Handy kostenlos an der neu errichteten Ladestation. Neben dem Gemeindehaus steht eine robuste, top innovative, solargestütze Ladestation zur Verfügung, mit welcher gleichzeitig zwei Elektroautos (dabei eine Schnellladestation), insgesamt 8 E-Bikes und in den Schließfächern sogar noch in Akku-Not geratene Handys geladen werden können. Der Clou dabei ist, dass das Fahrradhäuschen sogar solarunterstützt wird.Eine aufwendige Planung, maßgebend initiiert durch den Weisenbacher Unternehmer Günter Westermann, hat sich gelohnt und so wurde eine Pilot-Anlage konstruiert, auf dem Gelände der Kirchengemeinde errichtet und die entsprechende Technik im Kellergeschoss des Gemeindehauses eingebaut. Ganz wichtig war dabei der Ansatz „kostenfreie Nutzung für Auto– und Radfahrer“. Die Anlage erlaubt es, jährlich bis zu 1.600 E-Bikes und 25 Autos sowie unzählige Smartphones mit Strom zu Versorgen. Getragen von der Weisenbacher Bürgerstiftung und den Firmen Casimir Kast, Katz Group, Autohaus Haitzler und dem Einkaufsmarkt Fitterer konnte die von der Firma W-Quadrat entwickelte Strom-Tankstelle beim Gemeindehaus installiert und in Betrieb genommen werden. Aber für all die Umsetzung dieser Projekte braucht es Partner und so haben sich, wie Erzbischof Stefan Burger ausführte, drei Partner mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Neigungen gefunden. Im Klimaschutzkonzept der Gemeinde Weisenbach steht beim Handlungsfeld Mobilität, Zielkategorie A: Ausbau der Ladeinfrastruktur. In Weisenbach wohnt mit Günter Westermann einer der Firmengründer der Firma W-Quadrat. W-Quadrat ist einer der Photovoltaik-Pioniere im Nordschwarzwald. Der Dritte im Bunde ist die Pfarrei St. Wendelin, welche bereits 2001 Vorreiter in Sachen Photovoltaik war und mit der Ergänzung der Photovoltaik-Anlage auf dem Gemeindehaus und der E-Mobility-Station weitere Projekte erfolgreich umsetzte. Durch die Photovoltaikerfahrung der Pfarrei, das Ladestationsziel der Kommune und dem Ideenreichtum von W-Quadrat wurde dieses Projekt erst möglich gemacht, zu welchem sich die Drei, so Erzbischof Stephan Burger, so segensreich zusammengefunden haben.

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Eine Institution im Weisenbach Kindergarten ging Ende letzten Jahres mit 63 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand. Nach dem Besuch der örtlichen Grund- und Hauptschule in Weisenbach war Sonja Wunsch zunächst drei Jahre als Kindergartenhelferin im Kindergarten in Weisenbach tätig. Bereits am 15.03.1975 übernahm sie als Leiterin den Kindergarten in Au. Durch familiäre Veränderungen und Wohnortwechsel war Sonja Wunsch einige Jahre auswärts wohnhaft und in der freien Wirtschaft tätig, ehe sie in den 80er Jahren zunächst wieder im Kindergarten der Stadt Gaggenau in Freiolsheim in ihren ursprünglichen Beruf als Kinderpflegerin einstieg. Zum 01.08.1991 wechselte sie dann wiederum an den Weisenbacher Kindergarten zurück. Dort war sie über Jahrzehnte hinweg nunmehr als engagierte und äußerst beliebte Fachkraft tätig. Nach entsprechenden Fortbildungen wurde ihr vom KVJS im Jahre 2005 die Gruppenleiterbefugnis und somit ein mehr an Verantwortung übertragen. Seit Bestehen der Kinderkrippe arbeitete Sonja Wunsch zum Wohle der Kleinsten in der Gemeinde, was eine ganz besonders anspruchsvolle Aufgabe darstellt. Sie war dabei am Aufbau der Krippengruppen beteiligt und hat sich maßgeblich in die altersgerechte Ausstattung der Krippenräumlichkeiten eingebracht. In den letzten Jahren war Sonja Wunsch dann nochmals im Gruppenbereich der über 3-Jährigen tätig. Durch ihre liebevolle und gutgelaunte Art war Sonja Wunsch bei den Jüngsten in der Gemeinde äußerst beliebt und für die Eltern und Kolleginnen eine zuverlässige Ansprechpartnerin. Wenige Tage vor Weihnachten neigte sich die in Summe mehr als 30-jährige Tätigkeit in den Kindergärten in Weisenbach und Au dem Ende entgegen. Bürgermeister Toni Huber dankte der scheidenden Mitarbeiterin für ihr Engagement im Dienste der Jüngsten der Gemeinde verbunden mit einem Präsent und den besten Wünschen für den wohlverdienten Ruhestand. Diesen Wünschen schlossen sich auch die mittlerweile sehr zahlreichen Kolleginnen im Weisenbacher Kindergarten an, welche für die scheidende Kollegin eine kleine „Abschiedsfete“ organisiert hatten.

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Die Keltersaison 2018 war die letzte Keltersaison des mittlerweile 73-jährigen Anton Maier. Seine Tätigkeit als Keltermeister begann bereits 1982 in der damaligen Weisenbacher Kelter im Kellergeschoss der ehemaligen Zehntscheuer. In den ersten Jahren waren es alleine in Weisenbach jeweils rund 2.000 Zentner Obst, welche verarbeitet wurden. Zur damaligen Zeit bestand im Ortsteil Au noch eine weitere Kelter, wo zusätzlich nochmals rund 1.500 Zentner Obst gekeltert wurden. Den rund 3.500 Zentnern im Jahr 1982 standen im Jahr 2018 noch 288 Zentner gegenüber. Trotz alledem ist die Kelter für die Streuobstbauern in Weisenbach, Au und darüber hinaus aus dem Raum Gernsbach und Gaggenau nach wie vor eine wichtige Einrichtung. Dieser war man sich auch 1993 bewusst, als an beiden Keltereinrichtungen größere Reparaturen anstanden und sich die Gemeinde entschloss, die Keltern aus Weisenbach und Au zusammenzulegen am neuen Standort des ehemaligen Dreschschuppens in der Erlenstraße. Es wurde damals eine neue Hochleistungs-Schnellpack-Presse der Firma Lauffer-Pressen für rund 56.000 DM beschafft. Ölpresspumpe und Schneckenelevator mit eingebauter Obstpresse wurden aus den alten Keltern entnommen und generalüberholt. Weitere bauliche Maßnahmen waren notwendig, sodass am Ende rund 120.000 DM in die für die Winzer und Streuobstbauern wichtige Einrichtung investiert wurde. Zunächst war in der dann gemeinsamen Kelter in Weisenbach neben Anton Maier auch der ehemalige Keltermeister von Au, Josef Krieg, tätig. Nachdem dieser seine Tätigkeit als Keltermeister im Jahre 2004 aufgab, führte Anton Maier die Aufgaben des Keltermeisters alleine fort. Die Zahl der Obstbauern, welche zugleich als Landschaftspfleger eine wichtige Aufgabe wahrnehmen, hat sich deutlich verringert. Standen noch 2008 105 Ablieferungen mit insgesamt 613 verarbeiteten Zentnern Obst zu buche, so wurden in den folgenden Jahren bis 2018 im Schnitt jeweils etwa 300 bis 400 Zentner Obst verarbeitet. Anton Maier legte dabei stets Wert auf ein sauberes und akribisches Arbeiten. So begann seine Arbeit jeweils bereits schon weit bevor die ersten Ostbauern ihr Obst einsammelten, denn die Kelter musste jeweils entsprechend vorbereitet werden. Und wenn dann auch die letzten Äpfel gemahlen und der Saft gepresst war, so war für Anton Maier noch lange nicht Schluss, denn auch danach musste die gesamte Anlage komplett gereinigt und „winterfest“ gemacht werden. Im persönlichen Gespräch erzählte Anton Maier bei seiner Verabschiedung so manche Anekdote von neugierigen Urlaubern, welche einerseits gerne ein Gläschen probieren wollten aber andererseits doch „keinen Alkohol“ tranken. Der Gemeinde selbst, so Bürgermeister Toni Huber, war und ist die Kelter wichtig, sodass im Sinne der landschaftspflegenden Mitbürger das jährliche Defizit von etwa 3.000 bis 5.000 Euro gerne in Kauf genommen wurde. Hierzu wäre man auch in Zukunft bereit, wenn sich ein Nachfolger für Anton Maier finden würde. Etwa 10 Keltertage waren es in der Saison 2018, wobei es, so Anton Maier, gilt, die Termine entsprechend zu koordinieren, denn nach jedem Betrieb müssen Mahlwerk, Schnecke, Presse und Tücher gereinigt werden. Gemeinderat und Gemeindeverwaltung würden sich freuen, wenn sich jemand finden würde, welcher bereit wäre, das Amt des Keltermeisters auszuüben. Mit seiner 36-jährigen Erfahrung wäre Anton Maier bereit, einen neuen Keltermeister auch entsprechend in die Anlage einzuweisen. Wem das Keltern Spaß macht und wer sich zum Keltermeister berufen fühlen würde, möge sich in den kommenden Wochen mit der Gemeindeverwaltung in Verbindung setzen. Dem rüstigen bisherigen Keltermeister Anton Maier sagte Bürgermeister Toni Huber Dank mit einem Weisenbacher Präsent und den besten Wünschen für die Zukunft im „Ruhestand“ als Keltermeister.

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Den würdigen Rahmen des Neujahrsempfanges am 08. Januar 2019 nutzte Bürgermeister-Stellvertreter Uwe Rothenberger um das nunmehr über ein Vierteljahrhundert andauernde Wirken von Bürgermeister Toni Huber als Weisenbacher Ortsoberhaupt zu würdigen und ihn mit Stele und Urkunde des Gemeindetages Baden-Württemberg für 25-jährige kommunalpolitische Tätigkeit auszuzeichnen. Eingehend auf das Jahr 1993 verwies Uwe Rothenberger dabei auf den Amtsantritt von Bill Clinton als Amerikanischer Präsident oder die Deutsche Fußballmeisterschaft für den SV Werder Bremen. Im Vergleich hierzu war und ist Weisenbach beschaulich und trotzdem begann auch hier am 19. Dezember mit dem Amtsantritt des neugewählten Bürgermeisters Toni Huber eine mittlerweile seit über 25 Jahren andauernde erfolgreiche Ära. In all diesen Jahren trugen die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Gemeinderat und das gute Arbeiten innerhalb des Rathauses zum stetigen Weiterentwickeln der Gemeinde bei. So wurden im Laufe der zweieinhalb Jahrzehnte zahlreiche große und kleine Projekte angegangen und umgesetzt. Weisenbach hat sich weiterentwickelt und positiv verändert. Dazu trage im wesentlichen Maße die fachliche Kompetenz und die Netzwerke des Ortsoberhauptes in Weisenbach, über Weisenbach und sogar über den Landkreis hinaus bei. Neben der Arbeit innerhalb des Gemeinderates und der Verwaltung zollte Uwe Rothenberger dem guten Rat und offen Ohr für die Bürger und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Vereinen großes Lob.Die Auszeichnung mit Stele und Urkunde durch Bürgermeister-Stellvertreter Uwe Rothenberger wurde durch die Anwesenden beim Weisenbacher Neujahrsempfang mit anerkennendem reichlichen Beifall gewürdigt.

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Die Gemeinde Weisenbach mit dem Arbeitskreis Partnerschaft bieten im Jahr 2019 wieder eine Fahrt zum ColleMar-athon 2019 in und um die Partnergemeinde San Costanzo an. Die Bürgerreise und Marathonfahrt wird vom 2. bis 6. Mai 2019 stattfinden. Hier haben sich schon einige Läufer und Reisewillige angemeldet. Die Fahrt wird am Donnerstagabend, 2. Mai 2019 starten. Untergebracht werden die Mitreisenden im Stammhotel Hotel „Imperial“ in Marotta sein. Geplant sind verschiedene Ausflüge in und um unseren Partnergemeinde und deren Ortsteile sowie in die Region Marken. Natürlich stehen wieder verschiedene kulinarische und kulturelle Genüsse auf dem Programm. Erstmals wird im Jahr 2019 ein Halbmarathon ab Mondolfo stattfinden. Die Marathon-Läufe finden für die Läufer am Sonntag, 5. Mai 2019 statt. Die übrigen Mitreisenden werden ein Vergleichsprogramm während des Marathons durchführen. Die Fahrtkosten werden mit Busfahrt, Übernachtung, Programm- und Vollpensionskosten ca. bei 350 bis 400 Euro pro Person im Doppelzimmer und ca. 420 Euro pro Person im Einzelzimmer liegen. Genaueres kann erst nach Abschluss der Anmeldungen und Vorlage des Programmentwurfs gesagt werden. Die Rückkehr nach Weisenbach wird am Montagabend, 6. Mai 2019 so gegen 22.00 Uhr sein. Für weitere Informationen oder wenn Sie Interesse an unserer Fahrt ins schöne Italien haben, können Sie sich verbindlich bis 15.01.2019 bei Manuela Frorath unter 07224/9183-10 oder unter M.Frorath@weisenbach.de anmelden.

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