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In den zurückliegenden Monaten bzw. Jahren wurde das Teilgebiet III, welches in Weisenbach rechts der Murg im Wesentlichen die Flächen im Latschigbachtal umfasst, von der federführenden Flurneuordnungsbehörde überplant. Am Dienstag, 2. April 2019, 18.00 Uhr findet im katholischen Gemeindehaus St. Wendelin eine Informationsveranstaltung statt, zu dieser bei entsprechendem Interesse, neben den direkt angeschriebenen Grundstückseigentümern auch die gesamte Öffentlichkeit recht herzlich eingeladen ist.    Bereits im Zusammenhang mit der Erweiterung des kommunalen Schafstalles in Weisenbach im Gewann Langenbusch wurde zum Bau einer wintertauglichen Zufahrt vom Weisenbacher Kolpinghaus her im Jahr 2002 ein Flurneuordnungsverfahren angeordnet. In den Folgejahren wurde das ursprüngliche Gebiet des sogenannten „Schwarzwaldverfahrens“ erweitert auf fast alle unbebauten Flächen der Weisenbacher und Auer Gemarkung. Aufgrund der Kleingliedrigkeit in der Grundstücksstruktur wäre eine komplette Umsetzung von Maßnahmen auf dem gesamten Gebiet nur mit nicht zu vertretendem Aufwand möglich gewesen. Man verständigte sich daher schon frühzeitig auf die Bildung von verschiedenen Teilgebieten. Es galt Planungen zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Infrastruktur zu erarbeiten und die entsprechenden Maßnahmen umzusetzen. So wurden bereits in den Jahren 2009/2010 im Bereich Weisenbach links der Murg um Kolping- und Naturfreundehaus und in den Gewannen Langenbusch und Benzenloch bis hin zur Erlenstraße bauliche und landschaftspflegerische Maßnahmen umgesetzt, um die Landschaftspflege zu erleichtern und dem zunehmenden Zuwachsen der Offenlandflächen entgegen zu wirken. Nach entsprechender Planung und der jeweils erforderlichen Einholung der Zustimmung der betroffenen Grundstückseigentümer konnten im Jahre 2015 die Maßnahmen im Teilgebiet II, dem Füllenbachtal in Au, entsprechend umgesetzt werden. In den zurückliegenden Monaten bzw. Jahren wurde das Teilgebiet III, welches in Weisenbach rechts der Murg im Wesentlichen die Flächen im Latschigbachtal umfasst, von der federführenden Flurneuordnungsbehörde überplant. Der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft hat dieser Planung bereits in der Sitzung am 21. Februar 2019 zugestimmt. In der heutigen Sitzung des Weisenbacher Gemeinderates am 28. März 2019 werden durch die leitende Ingenieurin Carolin Schaal sowie die ausführende Ingenieurin Stefanie Korf des Landratsamts Rastatt, Flurneuordnungsbehörde, die Maßnahmen vorgestellt. Neben der Zustimmung des Gemeinderates sind insbesondere aber auch die Grundstückseigentümer gefordert. Diese wurden durch die Flurneuordnungsbehörde bereits auf Dienstag, 2. April 2019, 18.00 Uhr ins katholische Gemeindehaus St. Wendelin eingeladen. Auch dort werden die geplanten Maßnahmen allen betroffenen Eigentümer vorgestellt und erläutert mit dem Ziel, dass möglichst alle Grundstückseigentümer die ihnen bereits übersandten Zustimmungserklärungen unterzeichnen. Denn erst, wenn die jeweiligen Zustimmungen vorliegen, kann mit den geplanten Maßnahmen begonnen werden. Zu dieser Informationsveranstaltung ist bei entsprechendem Interesse, neben den direkt angeschriebenen Grundstückseigentümern, im Zuge der Öffentlichkeitsbeteiligung auch die gesamte Öffentlichkeit recht herzlich eingeladen. Gerade die Wege ins Latschigbachtal sind eng, schmal und erlauben keinen Begegnungsverkehr. Es fehlt an Wasserableitungen, so dass bei entsprechenden Starkniederschlagsereignissen die Wege oftmals ausgespült werden. Wende- und Ausweichmöglichkeiten sowie Zufahrten ins Gelände zur Landschaftspflege sind kaum oder nur ungenügend vorhanden und sollen geschaffen werden. Der Weg in Richtung Hochbehälter, welcher insbesondere auch der Holzabfuhr dient, muss von Grund auf gerichtet und neu asphaltiert werden. Um den Kaltluftaustausch von den Schwarzwaldhochlagen durchs Latschigbachtal ins Murg- bzw. Rheintal zu ermöglichen, sollen auch Baumrodungen auf den Wiesenfläche durchgeführt werden – ein wichtiger Beitrag, gerade im Zuge der Klimaveränderungen und stetigen Erwärmung insbesondere im Rheintal. Sofern dann alle Zustimmungen vorliegen, sollen die Rodungsarbeiten voraussichtlich in den kommenden Wintermonaten und die baulichen Maßnahmen im kommenden Jahr 2020 zur Umsetzung kommen. 

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Es ist wichtig sich bereits in gesunden und auch jungen Jahren ausführlich mit dem Thema Vorsorgemaßnahmen“ zu beschäftigen. Nur so können Sie dafür sorgen, dass Ihre Wünsche auch Berücksichtigung finden, wenn Sie selbst sich nicht mehr äußern können. Im Jahr 2016 hat der Bundesgerichtshof in einem Beschluss die rechtliche Verbindlichkeit von Patientenverfügungen (PV) nochmals betont und festgeschrieben. Eine PV ist für alle Beteiligten (z.B. Betreuer, Bevollmächtigte, Ärzte, Pflegepersonal, Gerichte) verbindlich, soweit sie Ihren Willen für eine konkrete Behandlungssituation klar erkennbar zum Ausdruck bringt. Damit dies mit einer Verfügung – in Kombination mit einer Vorsorgevollmacht – gelingt, ist in der Regel eine medizinische Beratung und Unterstützung angebracht. Der Vortrag von Dr. med. Ulrich Spies soll Sie mit den wichtigsten Formulierungen und Festlegungen einer rechtsverbindlichen Patientenverfügung vertraut machen.Einzelberatungen können vereinbart werden.Die beiden Mitarbeiterinnen der Betreuungsbehörde im Landratsamt Rastatt Birgit Krahn und Sandra Weineich informieren über die Möglichkeit mit einer Vorsorgevollmacht eine Person des persönlichen Vertrauens zu bestimmen, die Ihre persönlichen Angelegenheiten und rechtlichen Belange für Sie regeln kann, wenn Sie aufgrund von Krankheit, eines Unfalls oder altersbedingter Gebrechen dazu nicht mehr in der Lage sind. Ergänzend wird über die Betreuungsverfügung informiert, mit der Sie festlegen, wer Betreuer werden soll, wenn Sie aus unterschiedlichen Gründen keine Vollmacht erstellen können und eine Person bestimmen wollen, die für Sie im Falle der Handlungs- und Entscheidungsunfähigkeit tätig werden kann. Wenn im Ernstfall keine ausreichende Vorsorge getroffen wurde und Handlungsbedarf gegeben ist, muss durch das Betreuungsgericht ein rechtlicher Betreuer bestellt werden. Auch darüber werden die Vertreterinnen der Betreuungsbehörde berichten.Alle an den Themen der persönlichen Vorsorge interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger sind recht herzlich eingeladen.

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Die Devise „Global denken, lokal handeln“ ist eines der bekanntesten Konzepte, um die drängenden Probleme, die die Zukunft der Menschheit auf unserem Planeten bedrohen, in den Griff zu bekommen. Lokal zu handeln heißt, bei sich selbst vor Ort anzufangen. Es gibt mittlerweile viele gute Beispiele für gelebte Nachhaltigkeit im Kleinen: die Elektrizitätswerke Schönau im Schwarzwald oder die Klimakommune Saerbeck in Nordrhein-Westfalen zeigen, wie Bürger vor Ort ihre Energieversorgung aus regenerativen Quellen selbst in die Hand nehmen. Repair-Cafés von Bürgern für Bürger sind eine gute Möglichkeit, Müll zu vermeiden und Ressourcen zu schonen. In bekannten Upcycling-Projekten treffen sich Bürger, um gemeinsam aus gebrauchter Kleidung neue, individuelle und zeitlose Mode herzustellen, und lokale Initiativen für solidarische Landwirtschaft setzen Zeichen gegen die industrielle Landwirtschaft und Massentierhaltung. Wer solche oder ähnliche Ideen für einen nachhaltigen Wandel vor Ort und bürgerschaftliche Initiativen hat, dem könnte ein Zuschuss über das LEADER-Programm bei der Realisierung helfen. Im aktuellen Projektaufruf der LEADER-Aktionsgruppe Regionalentwicklung Mittelbaden Schwarzwaldhochstraße e. V., der am 25. Februar 2019 begonnen hat, steht dieses Thema besonders im Fokus. Denn während des Projektaufrufs läuft vom 19. bis 28. März die Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe „Nachhaltiges Wirtschaften & Leben“ der Energieagentur Mittelbaden im Landratsamt Rastatt, bei der Ansätze für einen nachhaltigen Wandel aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. Bei der Auftaktveranstaltung „Wandel gestalten und Leben verbessern“ am 20. März informiert die LEADER-Aktionsgruppe Mittelbaden als Kooperationspartner über Fördermöglichkeiten für lokale Initiativen und Projektideen, die eine nachhaltige Zukunftsgestaltung zum Ziel haben. „Es wäre toll, wenn wir hier einen Anstoß geben könnten und im laufenden Projektaufruf bereits die ersten Ideen dazu eingereicht würden!“, so die Hoffnung der Veranstalter. Nachhaltiges Leben betrifft alle Lebensbereiche. Aus diesem Grund können Projekte aus allen Handlungsfeldern des regionalen Entwicklungskonzepts eingereicht werden. Voraussetzung ist, dass sie in der geographisch abgegrenzten LEADER-Region Mittelbaden umgesetzt werden und dabei helfen, die regionalen Entwicklungsziele zu erreichen. Insgesamt stehen diesmal 300.000,- € an Fördermitteln der Europäischen Union zur Förderung innovativer Projekte zur Verfügung, für private Projekte stehen zusätzliche Landesmittel zur Kofinanzierung bereit. In diesem Aufruf können sowohl öffentliche Antragsteller wie Kommunen und Kirchen als auch private Antragsteller gefördert werden. „Viele wissen nicht, dass auch Privatleute, kleine Unternehmen und Vereine LEADER-Förderung erhalten können“, erklärt Dr. Antje Wurz, Regionalmanagerin der LEADER-Region Mittelbaden. Der Stichtag für die Einreichung der Anträge ist der 12. April. Nähere Informationen unter http://www.leader-mittelbaden.de oder bei der Geschäftsstelle. Es wird empfohlen, vorab einen Beratungstermin zu vereinbaren. Weitere Informationsmöglichkeiten bietet das Team des LEADER-Regionalmanagements wieder mit Projektberatungen vor Ort in der Region. Personen, die sich über Fördermöglichkeiten, Antragsverfahren und geförderte Projekte informieren möchten, können am Donnerstag, 21. März 2019, von 14.00 bis 18.00 Uhr im Rathaus Weisenbach das Angebot des Regionalmanagements nutzen. Die Veranstaltungen sind öffentlich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kontakt:                                                                                        Regionalentwicklung Mittelbaden Schwarzwaldhochstraße e.V. Fr. Dr. Antje Wurz Geroldsauer Straße 42 76534 Baden-Baden Tel.: 07221- 93-1650 E-Mail: wurz.leader@baden-baden.de    

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Theresia Großmann und Maria Klumpp waren die ersten beiden Mitbürgerinnen, welche die am heutigen Tage aufgestellte und offiziell ihrer Bestimmung übergebene Mitfahrerbank beim Einkaufsmarkt Fitterer nutzten. Im Beisein des Weisenbacher Seniorenrates nutzte Familie Fitterer, in Person von Roland Fitterer und Sven Fitterer, die Möglichkeit der offiziellen Übergabe, um die Kundschaft natürlich auch zum Einkauf aber insbesondere zur Nutzung der Mitfahrerbank aufzurufen. Weisenbach selbst ist über den Ort hinaus durch die Stadtbahnlinie gut vernetzt. Allerdings sind insbesondere für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger die Wege von den Infrastruktureinrichtungen im Tal links und rechts der Murg hoch in die Baugebiete wie Schetterling, Birket, Rain oder Am Wingert weit und beschwerlich, insbesondere dann, wenn gefüllte Taschen oder Einkaufstrolleys mit nach Hause genommen werden müssen. Dem Thema hat sich, so Rudolf Fritz, der Seniorenrat bzw. das Bürgernetzwerk „Helfende Hände“ angenommen. Die Sozialstruktur hat sich auch in Weisenbach durch den gesellschaftlichen Wandel geändert. Es leben mehr ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger in Zwei-Personen oder Single-Haushalten. Die Kinder und Verwandten leben oftmals nicht im Ort oder der näheren Umgebung oder sind schul-, studien- oder berufsbedingt tagsüber nicht verfügbar. So werden von den „Helfenden Händen“ bei Bedarf schon seit geraumer Zeit innerörtliche Fahrdienste angeboten. Oftmals gibt es bei Einschränkungen der Mobilität im Alter auch nachbarschaftliche Hilfen. Das Projekt „Mitfahrerbank“, mit welchem man sich schon seit geraumer Zeit beschäftigt, soll, so Bürgermeister Toni Huber, ein weiteres Angebot zum selbstbestimmten Erledigen von Einkäufen und Besorgungen sein. Die älteren Personen kommen zu Fuß von den höher gelegenen Wohngebieten links und rechts der Murg, dem Ortsteil Au oder Neudorf zum Einkaufsmarkt, zu Ärzten, Apotheke, Physiotherapie oder Banken. Die „Mitfahrerbank“ unmittelbar vor dem Eingangsbereich zum Einkaufsmarkt Fitterer bietet nunmehr die Möglichkeit, sich dort aufzuhalten, um eine Mitfahrmöglichkeit ins entsprechende Wohngebiet zu nutzen. Das Angebot der Mitfahrt erfolgt freiwillig. Die Mitfahrer sind über die jeweilige KFZ-Versicherung des Fahrzeughalters versichert. Seniorenrat, Bürgernetzwerk „Helfende Hände“ und die Gemeindeverwaltung rufen daher natürlich alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, welche mit ihren Fahrzeugen in diesem Bereich unterwegs sind, dort wartende ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger mitzunehmen. Dies ist mit ein Beitrag zum gesellschaftlichen und dörflichen Leben in einer kleinen Gemeinde wie Weisenbach und soll insbesondere den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern ermöglichen, den Wohnsitz in ihrer Heimatgemeinde zu erhalten. Für die Unterstützung und Realisierung des Projektes „Mitfahrerbank“ gab es von allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön an die Geschäftsleitung des Edeka-Marktes Fitterer. Und zu guter Letzt fanden die beiden wartenden Mitbürgerinnen Theresia Großmann und Maria Klumpp sogleich auch in Person von Bürgermeister Toni Huber und Rudolf Fritz zwei Personen, welche sie mit ihren Einkäufen mitnahmen.

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In letzter Zeit mussten die Verantwortlichen des Bauwagens der am Sennel positioniert ist, waren vermehrt Vandalismusschäden an Einrichtungen und Gegenständen die dort gelagert sind feststellen. In der Zeit von Dienstag 15.01.2019 bis zum 22.01.2019 wurden ca. 50 hinter dem Bauwagen gelagerte Glühbirnen sinnlos vor dem benachbarten Vereinsheim zerstört. Des Weiteren wurde ein Weihnachtsbaum in den Bach geworfen und ebenfalls Glühbirnen darauf verteilt. Altglas das bereits in einer Tonne gelagert wurde, fand sich ebenfalls zerstört im Bach und auf dem Parkplatz vor dem Vereinsheim wieder. Eine Lampe die am Eingang des Bauwagen's befestigt war wurde ebenfalls mutwillig zerstört. Der Sachschaden am und um den Bauwagen, beläuft sich auf ca. 100 Euro. Auch die Scherben im Bach und auf dem Parkplatz sind eine Gefahr für Mensch und Tier. Besonders ärgerlich ist der Vandalismus nicht nur für die Verantwortlichen des Bauwagens sondern auch für die Gemeindeverwaltung.Während andernorts Bauwägen durchaus als mal im „Verruf“ stehen, wurde in Weisenbach das Vertrauen des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung in die Verantwortlichen des Bauwagenteams über die Jahre hinweg nie enttäuscht. Oftmals wird ein enger Kontakt zur Verwaltung und Bürgermeister Toni Huber gepflegt und über das Bauwagenteam fand die aktive Mitarbeit am Gemeindeentwicklungskonzept statt. Umso ärgerlicher ist es, wenn durch die Verantwortlichen dann Vandalismusschäden registriert werden müssen. Daher ergeht die Bitte an die Bevölkerung, mögliche Beobachtungen der Gemeindeverwaltung Weisenbach zu melden.

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Voller Stolz konnte vor wenigen Tagen eine Delegation aus Weisenbach aus den Händen von Erzbischof Stephan Burger den Umweltpreis der Erzdiözese (Platz 8) in Empfang nehmen. Die Preisverleihung fand in der Kirche St. Maria Magdalena in Freiburg statt. Dort hin hatten sich neben Pfarrer Thomas Holler mit Vertretern der Kirchengemeinde, auch Bürgermeister Toni Huber sowie Günter Westermann von der Firma W-Quadrat aus Gernsbach auf den Weg gemacht. „Drei, die sich gefunden haben“, so der Erzbischof in seiner Laudatio auf Weisenbach. Klimaschutz ist aktueller denn je ein Thema auch in der Erzdiözese Freiburg. In Weisenbach finden sich dabei gleich drei Projekte der praktischen Umsetzung. So wurde bereits im Jahre 2001, unter dem damaligen Pfarrer Friedrich Wiebelt, auf dem Dach des katholischen Gemeindehaus St. Wendelin eine Solaranlage installiert, welche durch das „300-Kirchendächer-Programm“ der Bundesstiftung Umwelt gefördert wurde. 48 Module wurden damals auf dem Gemeindehaus für eine 5,76 Kilowattpeak-Anlage montiert, dazu entsprechend ein Großdisplay, auf welchem jeweils die Entwicklung abgelesen werden kann. Aus dieser volleinspeisenden Anlage wurden seit Januar 2001, somit seit nunmehr rund 18 Jahren, annähernd 90.000 Kilowatt Strom erzeugt und in das Netz eingespeist. Im Jahre 2015 wurde diese Anlage unter der Regie von Pfarrer Thomas Holler um 22 Module mit einer Leistung von 6,05 Kilowattpeak erweitert. Von den bis dato erzeugten ca. 22.000 Kilowatt wurden rund 18.200 in das Netz eingespeist und rund 3.800 selbst verbraucht. Somit mussten im Zeitraum von Juni 2015 bis heute für das katholische Gemeindehaus lediglich noch etwa 14.600 Kilowatt bezogen werden. Der dritte Baustein auf dem Weg des Klimaschutzes in der Erzdiözese Freiburg ist zugleich das „jüngste Kind“. Im Herbst 2017 wurde vor dem Gemeindehaus eine solargestützte Ladestation für E-Bikes, E-Mobile und Smartphones errichtet. Wer als Elektro-Mobilist im Murgtal unterwegs oder zu Besuch ist und „Stromdurst“ verspüren sollte, kann Station im Bereich des Gemeindehauses bzw. der Kirche St. Wendelin in Weisenbach machen. Während der persönliche Akku in der Kirche mit „geistlicher Nahrung“ aufgetankt werden kann, lädt gleichzeitig das E-Auto, das E-Bike oder das Handy kostenlos an der neu errichteten Ladestation. Neben dem Gemeindehaus steht eine robuste, top innovative, solargestütze Ladestation zur Verfügung, mit welcher gleichzeitig zwei Elektroautos (dabei eine Schnellladestation), insgesamt 8 E-Bikes und in den Schließfächern sogar noch in Akku-Not geratene Handys geladen werden können. Der Clou dabei ist, dass das Fahrradhäuschen sogar solarunterstützt wird.Eine aufwendige Planung, maßgebend initiiert durch den Weisenbacher Unternehmer Günter Westermann, hat sich gelohnt und so wurde eine Pilot-Anlage konstruiert, auf dem Gelände der Kirchengemeinde errichtet und die entsprechende Technik im Kellergeschoss des Gemeindehauses eingebaut. Ganz wichtig war dabei der Ansatz „kostenfreie Nutzung für Auto– und Radfahrer“. Die Anlage erlaubt es, jährlich bis zu 1.600 E-Bikes und 25 Autos sowie unzählige Smartphones mit Strom zu Versorgen. Getragen von der Weisenbacher Bürgerstiftung und den Firmen Casimir Kast, Katz Group, Autohaus Haitzler und dem Einkaufsmarkt Fitterer konnte die von der Firma W-Quadrat entwickelte Strom-Tankstelle beim Gemeindehaus installiert und in Betrieb genommen werden. Aber für all die Umsetzung dieser Projekte braucht es Partner und so haben sich, wie Erzbischof Stefan Burger ausführte, drei Partner mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Neigungen gefunden. Im Klimaschutzkonzept der Gemeinde Weisenbach steht beim Handlungsfeld Mobilität, Zielkategorie A: Ausbau der Ladeinfrastruktur. In Weisenbach wohnt mit Günter Westermann einer der Firmengründer der Firma W-Quadrat. W-Quadrat ist einer der Photovoltaik-Pioniere im Nordschwarzwald. Der Dritte im Bunde ist die Pfarrei St. Wendelin, welche bereits 2001 Vorreiter in Sachen Photovoltaik war und mit der Ergänzung der Photovoltaik-Anlage auf dem Gemeindehaus und der E-Mobility-Station weitere Projekte erfolgreich umsetzte. Durch die Photovoltaikerfahrung der Pfarrei, das Ladestationsziel der Kommune und dem Ideenreichtum von W-Quadrat wurde dieses Projekt erst möglich gemacht, zu welchem sich die Drei, so Erzbischof Stephan Burger, so segensreich zusammengefunden haben.

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Eine Institution im Weisenbach Kindergarten ging Ende letzten Jahres mit 63 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand. Nach dem Besuch der örtlichen Grund- und Hauptschule in Weisenbach war Sonja Wunsch zunächst drei Jahre als Kindergartenhelferin im Kindergarten in Weisenbach tätig. Bereits am 15.03.1975 übernahm sie als Leiterin den Kindergarten in Au. Durch familiäre Veränderungen und Wohnortwechsel war Sonja Wunsch einige Jahre auswärts wohnhaft und in der freien Wirtschaft tätig, ehe sie in den 80er Jahren zunächst wieder im Kindergarten der Stadt Gaggenau in Freiolsheim in ihren ursprünglichen Beruf als Kinderpflegerin einstieg. Zum 01.08.1991 wechselte sie dann wiederum an den Weisenbacher Kindergarten zurück. Dort war sie über Jahrzehnte hinweg nunmehr als engagierte und äußerst beliebte Fachkraft tätig. Nach entsprechenden Fortbildungen wurde ihr vom KVJS im Jahre 2005 die Gruppenleiterbefugnis und somit ein mehr an Verantwortung übertragen. Seit Bestehen der Kinderkrippe arbeitete Sonja Wunsch zum Wohle der Kleinsten in der Gemeinde, was eine ganz besonders anspruchsvolle Aufgabe darstellt. Sie war dabei am Aufbau der Krippengruppen beteiligt und hat sich maßgeblich in die altersgerechte Ausstattung der Krippenräumlichkeiten eingebracht. In den letzten Jahren war Sonja Wunsch dann nochmals im Gruppenbereich der über 3-Jährigen tätig. Durch ihre liebevolle und gutgelaunte Art war Sonja Wunsch bei den Jüngsten in der Gemeinde äußerst beliebt und für die Eltern und Kolleginnen eine zuverlässige Ansprechpartnerin. Wenige Tage vor Weihnachten neigte sich die in Summe mehr als 30-jährige Tätigkeit in den Kindergärten in Weisenbach und Au dem Ende entgegen. Bürgermeister Toni Huber dankte der scheidenden Mitarbeiterin für ihr Engagement im Dienste der Jüngsten der Gemeinde verbunden mit einem Präsent und den besten Wünschen für den wohlverdienten Ruhestand. Diesen Wünschen schlossen sich auch die mittlerweile sehr zahlreichen Kolleginnen im Weisenbacher Kindergarten an, welche für die scheidende Kollegin eine kleine „Abschiedsfete“ organisiert hatten.

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