Das Licht im Schellkopf

Auch am Schellkopf soll es spuken! Ein Geist geht dort um, mit einem Licht in der Hand. Die einen sagen, es sei ein Weisenbacher, der einen Zielstein versetzt hat und jetzt zur Strafe umgehen muss. Andere erzählen, dass das Licht, das man dort oben sehe, die Seele eines Soldaten sei, der auf der Schellkopf-Route sein Leben habe lassen müssen, als Feinde den Pass nach Kaltenbronn erstürmten.

Wieder andere wollen es genau wissen: Das Licht sei die Seele eines französischen Soldaten, der die deutschen Stellungen ausspionieren wollte und dabei erschossen worden sei. Etliche munkelten auch von einem Deserteur der aus Hilpertsau stammte und aus Heimweh fahnenflüchtig geworden sei.

Eines allerdings ist sicher: etwas Genaues weiß keiner. Nur die älteren Leute hätten anscheinend gewusst, was es für eine Bewandtnis mit dem Licht habe. Sie hätten sich aber immer darüber ausgeschwiegen. "Es ist halt eine dunkle Geschichte mit dem Schellkopflicht" sagte einmal der alte Besenbinder vom Hinterdorf.

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