Erlebnisreicher Seniorenausflug zum Kloster Maulbronn und nach Bretten

Der jährliche Tagesausflug der Gemeinde und des Seniorenrats führte vor einigen Tagen über 60 Seniorinnen und Senioren in die Region des südlichen Kraichgaus.
 
Das erste Ziel war der Besuch des Weltkulturerbes, das Kloster Maulbronn, einer ehemaligen, ab 1147 errichteten Zisterzienserabtei. In dem von mittelalterlichen Mauern und Türmen umschlossenen Klosterhof befindet sich ein imposantes Ensemble unterschiedlicher Gebäude. Insbesondere die romanische Klosterkirche, der gotische Kreuzgang, das Brunnenhaus innerhalb der Klausur sowie die weiteren Funktionsräume zeigen die Ver-änderungen der Baustile in der Geschichte.
 
Bei der Klosterführung erlebten die Teilnehmer eine Zeitreise über die Bedingungen und den harten Alltag im Kloster über Jahrhunderte, in den auch am Besuchstag kalten Räumen. In der straff organisierten Klostergemeinschaft lebten die Mönche und die Ordensbrüder ohne Priesterweihe in abgetrennten Räumlichkeiten. Sie hatten eigene Schlaf- und Speisesäle und waren auch in der Kirche durch eine Chorschranke getrennt. Nach der Reformation
wurde 1556 eine evangelische Klosterschule eingerichtet, die als evangelisch-theologisches Seminar noch heute besteht.
 
Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging die Weiterfahrt zu der nahegelegenen Stadt Bretten. Beim Bummel durch die historische Altstadt begegnete man den baulichen Zeugnis-sen einer 1250-jährigen Stadtgeschichte. Die im Bus vorgetragene Sage des „Brettener Hundle“ animierte den Hundeslesbrunnen aufzusuchen. Die zahlreichen Cafés luden dann zum Verweilen ein.

Alle Teilnehmer besuchten anschließend das Museum im Schweizer Hof. Es beherbergt auf zwei Stockwerken die Stadt- und Regionalgeschichte. Auf zwei weiteren Ebenen präsentiert das Deutsche Schutzengel-Museum mehr als 400 einzelne Exponate zum Thema Schutzen-gel, Schutzgeister und Schutzgötter aus allen Erdteilen und vielen Jahrhunderten. Eine Feststellung war: Gemeinsam ist in allen Religionen und Kulturen der Glaube an Schutzengel und ähnliche Schutzwesen.
 
Wie in jedem Jahr, war der Ort für den Abschluss der Seniorenfahrt wieder ein gut gehütetes Geheimnis. Als der Busfahrer in Gernsbach in Richtung Loffenau abbog, war der Zielort klar.In den Wirtschaftsräumen der Festhalle wurden die Weisenbacher vom Loffenauer Bürger-meister Markus Burger herzlich begrüßt. Mitglieder der AG-Loffenauer Vereine servierten einen liebevoll angerichteten Vesperteller. Landrat Toni Huber kam am Abend nach Loffenau und begrüßte die Mitbürgerinnen und Mitbürger. Er dankte Bürgermeister Burger sowie dem Bewirtungsteam für die Ausrichtung des Abschlusses. Beim Organisationsteam, zu dem er selbst gehörte, von Gemeinde und Seniorenrat bedankte er sich für die Vorbereitung und Begleitung der Fahrt. Bürgermeister-Stellvertreter Uwe Rothenberger sowie die beiden Kandidaten der Bürgermeisterwahl waren ebenfalls zum Abschluss gekommen.

Bei guter musikalischer Unterhalt durch Rudi Kilgus und gemeinsam gesungenen Liedern vergingen die drei Stunden wie im Fluge und wurde nach einem interessanten und erlebnisreichen Ausflugstag die Heimfahrt angetreten.
 

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