Neue Ansprechpartnerin in der Sozialberatung für Flüchtlinge

Seit Oktober ist für Weisenbach Frau Antonija Ivkovic die neue Ansprechpartnerin in der Sozialberatung für Flüchtlinge in der Anschlussunterbringung. Sie übernahm diese Aufgabe von Frau Simona Badescu, die seit der Einführung der Sozialberatung im Weisenbacher Rathaus Sprechtage angeboten hatte. Die Sprechtage werden durch Frau Ivkovic jeweils donnerstags, ab 14.00 Uhr im Weisenbacher Rathaus fortgeführt. Bürgermeister Daniel Retsch nutzte die Gelegenheit des Personalwechsels, um Simona Badescu für ihre Arbeit um die in Weisenbach untergebrachten Flüchtlinge zu danken und Antonija Ivkovic als neue Ansprechpartnerin zu begrüßen.
Die Sozialbetreuung in der Anschlussunterbringung ist direkt beim Landkreis angesiedelt und wird vom Sozialamt durchgeführt. Die Sozialarbeiter/innen übernehmen die Beratung und Begleitung in sämtlichen Bereichen des täglichen Lebens. Besonders bei Familien besteht ein hoher Beratungsbedarf, beispielsweise zu den Themen Schul- und Kindergartenplatz, Bildungswege, Gesundheit und Leistungen.
Die Beratung leistet Hilfe zur Selbsthilfe, sodass die Flüchtlinge unabhängig und eigenständig ihr Leben führen und sich sozial in die Gesellschaft integrieren können. Die Sozialarbeiter/innen helfen in gesundheitlichen, psychischen, sozialen und wirtschaftlichen Problemlagen und vermitteln an weitergehende Beratungs- und Hilfsangebote.
Die Sozialberatung für Flüchtlinge in der Anschlussunterbringung arbeitet nach folgenden Prinzipien: Freiwilligkeit, Hilfe zur Selbsthilfe und Vernetzung und Kooperation aller im Integrationsprozess Beteiligten. Für eine effektive Hilfe ist die Kooperation mit weiteren Stellen wie beispielsweise Gemeindeverwaltungen, Ausländerbehörden, Bundesagentur für Arbeit, Jobcenter, Bildungseinrichtungen, Ehrenamtlichen oder Sozialberatung in der Gemeinschaftsunterkunft von zentraler Bedeutung.
Die Außenstellen der Sozialberatung in den Gemeinden ermöglichen eine strukturierte Kooperation und weitreichende Vernetzung mit der öffentlichen Verwaltung, beratenden Institutionen und Angeboten im Gemeinwesen (z. B. Behörden, Wohlfahrtsverbänden, Migrantenvertretungen, Integrationsbeauftragten, Ehrenamtskreisen, Kirchengemeinden, usw.) vor Ort und gewährleisten den Flüchtlingen eine wohnortnahe Erreichbarkeit.
Im Rahmen des Paktes für Integration nehmen die Sozialarbeiter/innen die Aufgabe des Integrationsmanagements wahr. Mit den zu integrierenden Personen wird eine Integrationsvereinbarung geschlossen, der ein individueller Integrationsplan unterlegt ist.
Weitere Information erhalten Sie auf der Homepage des Landkreises unter www.landkreis-rastatt.de.

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