Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Weisenbach

Alljährlich im Herbst stellt die Freiwillige Feuerwehr Weisenbach ihren guten Ausbildungsstand im Zuge der Jahreshauptübung unter Beweis. Zahlreiche Besucher waren gekommen, um sich von diesem guten Ausbildungsstand der Aktiven zu überzeugen.
Angenommen wurde, dass es im Ortsteil Au nach Arbeiten an einem PKW zu einem Garagenbrand kommt. Der Hausbesitzer selbst konnte die Rauchentwicklung schon auf dem Weg zum Haus erkennen und alarmierte umgehend über den Notruf die Feuerwehr. Schon beim Öffnen der Haustür stellte er eine Verrauchung des Gebäudes fest. Aufgrund seiner Abwesenheit konnte er keine Angaben zu dem machen, was passiert war und auch keine genauen Angaben, wo und wie viele Personen sich im Gebäude befanden. Über die Leitstelle alarmiert, rückte die Freiwillige Feuerwehr Weisenbach aus. Die schmale und enge Zufahrt des in einer Sackgasse gelegenen Übungsobjektes und die Lage des Unterflurhydranten mitten in der Straße zeigten schon die ersten Probleme auf. Doch die Verantwortlichen und Einsatzkräfte positionierten die Einsatzfahrzeuge gut im Bereich der Sonnenstraße. Die Löschwasserversorgung vom Unterflurhydranten aus wurde aufgebaut und mit mehreren Atemschutztrupps ging die Wehr vor, um die Lage im Gebäude zu erkunden, die darin befindlichen Personen zu lokalisieren und diese sicher aus dem Haus zu bringen. Nach einer knappen Stunde waren unter Augen des Bürgermeisters Daniel Retsch, des stellvertretenden Gesamtkommandanten Ralf Merkel der Freiwilligen Feuerwehr Forbach sowie von Rettungsassistent Heiko Seidt, die Personen aus dem Haus gerettet, dem Rettungsdienst übergeben und das Feuer gelöscht. In der nachfolgenden Besprechung zeigten sich sowohl Bürgermeister Daniel Retsch als auch Ralf Merkel und Heiko Seidt angetan von der guten Arbeit der Einsatzkräfte. So waren die Löschtrupps bestens vorbereitet. Gleich bei Eintritt in das Gebäude wurde, was Ralf Merkel lobend erwähnte, der Strom im Gebäude abgeschaltet. Heiko Seidt betonte, wie wichtig es war, die Geretteten schnell aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Lobend erwähnte er die First-Responder-Gruppe, welche die Verletzten bis zur Übergabe an den Rettungsdienst bereits basisversorgt hatten. Für Bürgermeister Daniel Retsch ist es wichtig, dass die Gemeinde eine gut aufgestellte Feuerwehr hat.

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