Zum Weihnachtsfest und Jahreswechsel

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

kein anderer christlicher Feiertag bewegt die Gefühle der Menschen so sehr, wie das Weihnachtsfest. Gespannte Erwartung, Besinnlichkeit, Erinnerungen an die Kindheit – wer könnte und wollte sich davon frei machen. „Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr“ – dieser oft ausgesprochene Wunsch ist deshalb für die Meisten auch ein Herzensanliegen. Wir alle wünschen uns eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit, um dann mit Mut und Schwung in das neue Jahr zu starten.

Leider wurde auch in diesem Jahr die besinnliche Zeit durch den Anschlag auf den Straßburger Weihnachtsmarkt empfindlich gestört. Es ist richtig und wichtig, bei einem so schrecklichen Ereignis inne zu halten. Genauso wichtig ist es aber, sich unsere jahrhundertalten Traditionen und die Hoffnung auf eine friedliche Zukunft nicht von Terroristen zerstören zu lassen. Lassen wir uns deshalb nicht bange machen und grenzen uns klar von Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit ab.

Die Dichterin Ilse Aichinger hat einmal gesagt: „Man kann ja ohne sehr viel leben. Man kann leben ohne etwas zu haben. Aber man kann nicht leben, ohne etwas vor sich zu haben. Man kann nicht ohne Hoffnung leben.“ Jeder von uns kann ein Zeichen von Hoffnung geben. Oftmals sind dies nur Kleinigkeiten im Alltag, die mithelfen, das Zusammenleben zu verbessern. Darauf sollten wir uns in diesen Tagen besinnen.

Ein zu Ende gehendes Jahr fordert uns aber auch auf, Bilanz zu ziehen und unsere Ziele neu zu überprüfen. Dies machen wir in Weisenbach, in dem wir unser Gemeindeentwicklungskonzept fortschreiben und damit unsere Ziele für die nächsten Jahre benennen. Mit Stolz können wir auf das zu Ende gehende Jahr zurückblicken und uns an dem Erreichten erfreuen. Mit dem Abschluss der Sanierungsarbeiten im Latschigbad sowie mit der Einweihung der umfangreich sanierten Weinbergstraße konnten zwei wesentliche Maßnahmen abgeschlossen werden. Die fast zwei Jahre andauernden Arbeiten an der Weinbergstraße waren für die Anwohnerinnen und Anwohner eine große Belastung. An dieser Stelle deshalb nochmals ein Dankeschön für die konstruktive und gute Zusammenarbeit.

Das ehrenamtliche Engagement in Weisenbach wurde auch im zu Ende gehenden Jahr groß geschrieben und es wurde Vorbildliches geleistet. Dies zeichnet eine intakte Dorfgemeinschaft aus. Hierfür möchte ich mich bei allen Vereinen, Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen bedanken, die sich in den verschiedensten Bereichen engagiert und somit in positiver Weise für unsere Gemeinde gearbeitet haben. Zugleich möchte ich Sie bitten: „Helfen Sie auch in Zukunft mit, unsere Gemeinde weiter voran zu bringen und so unsere lebendige und liebenswerte Gemeinschaft zu erhalten.“

Allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern und allen Lesern dieses Gemeindeanzeigers wünsche ich frohe Weihnachtstage mit besinnlichen und festlichen Stunden sowie alles Gute für das neue Jahr 2019.

Ihr
Toni Huber
Bürgermeister

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