Feuerwehr im Einsatz – „Schwarzwälder Brauwasser“ ergoss sich über die Murg

Am Spätnachmittag des 2. Mai wurde die Weisenbacher Feuerwehr zu einem etwas außergewöhnlichen Einsatz alarmiert. Ein Sattelzug auf dem Weg in Richtung Gernsbach hat im Bereich der Enke-Kurve einen Großteil seiner Ladung verloren. Über zig Meter verteilten sich Bierfässer, Bierkisten und Bierflaschen größtenteils als Glasflaschen über die Bundesstraße, welche somit blockiert und für rund eineinhalb Stunden gar nicht befahrbar war. Der Verkehr staute sich in beide Richtungen weit zurück. Aus den zahlreichen zerbrochenen Flaschen und zerborstenen Fässern ergoss sich das „berühmte Brauwasser aus dem Schwarzwald“ über die Straßeneinläufe schnurstracks in die Murg. Mit rund 25 Mann war die Feuerwehr im Einsatz, um zunächst eine Fahrspur frei zu räumen und zu säubern, ehe der Verkehr wechselseitig wiederum an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden konnte. Mit Unterstützung durch den kommunalen Bauhof wurden Flaschen, Scherben und Kisten mittels Radlader zusammengenommen und über zwei Absetzmulden der Entsorgung zugeführt. „Wohl bekomms“ konnten die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr verdientermaßen sagen, als nach annähernd sechs Stunden der Einsatz beendet war und man mit einem „geretteten“ Fläschchen anstoßen konnte. Auch wenn es sich nicht um einen Brandeinsatz oder um die Rettung von Menschen aus Notlagen handelte, war es auch bei diesem außergewöhnlichen Einsatz wichtig, dass Kommandant Adrian Klaiber auf eine personell starke Truppe bauen konnte. Umso wichtiger ist, dass sich stetig junge Leute für die Belange der Feuerwehr interessieren und bereit sind, ihre Freizeit zum Dienst am Nächsten zu opfern.

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