| Historie
Anlässlich
der Feier der 10jährigen Partnerschaft am 02. Oktober 2000 in Weisenbach
konnte eine positive Bilanz der Partnerschaft zwischen Kriebstein und
Weisenbach gezogen werden. Begonnen hatte diese Partnerschaft im Jahr 1990
zunächst als Verwaltungshilfe für die Gemeinde Kriebethal (heute
Kriebstein). Bernd Niethammer, langjähriger Gemeinderat in Weisenbach, führte,
aufgrund einer familiären Beziehung die Gemeinden Kriebethal und
Weisenbach zusammen. Ein erster Höhepunkt dieser Partnerschaft war
sicherlich die gemeinsame Feier zum ersten Tag der Deutschen Einheit am
03. Oktober 1990 in der Johann-Belzer-Schule in Weisenbach. Zahlreiche
weitere gegenseitige Besuche größerer und kleinerer Gruppen folgten in
den letzten zehn Jahren. Dabei ist auch die 450 Jahr-Feier der Gemeinde
Kriebethal im Jahr 1999 besonders hervorzuheben, an der über 100
Weisenbacher teilnahmen.
Portrait
der
Gemeinde
Die
Gemeinde Kriebstein, am Nordrand des Landkreises Mittweida, unterhalb der
Talsperre Kriebstein und der gleichnamigen Burg gelegen, besteht aus den
Ortsteilen Kriebethal, Ehrenberg, Höfchen mit Kriebstein, Erlebach,
Reichenbach und Grünlichtenberg mit Höckendorf. Diese ehemals selbständigen
Gemeinden schlossen sich in den Jahren 1994 bis 1999 zur jetzigen Gemeinde
Kriebstein zusammen. Das Gemeindegebiet hat eine Größe von ca. 2.800 ha
und wird derzeit von rund 3.000 Einwohnern bewohnt.
Die
erste urkundliche Erwähnung der Ortsteile geht bis in das 12. bzw. 14.
und 16. Jahrhundert zurück. Während alle Ortsteile im Territorium bis in
die Gegenwart vor allem durch die Landwirtschaft geprägt sind,
entwickelte sich der Ortsteil Kriebethal zu einem Industrieort. Ursache
dafür war die Gründung der Papierfabrik Kübler & Niethammer im Jahr
1856. Auch heute hat die Papierfabrik Kübler & Niethammer noch enorme
Bedeutung für die Gemeinde und ist einer der größten Arbeitgeber in der
Region.
Zu den Sehenswürdigkeiten der Gemeinde, die über Kreis- und
Landesgrenzen hinaus bekannt sind, zählen zweifellos das
Naherholungsgebiet Talsperre Kriebstein und die mittelalterliche Burg
gleichen Namens, welche jährlich tausende Besucher aus nah und fern
anziehen.
So
entwickelte sich der Tourismus für das Gebiet zu einem zweiten wichtigen
wirtschaftlichen Standbein.
Rund
um die Talsperre Kriebstein und die Gemeinde Kriebstein verlaufen gut
ausgewiesene und ausgebaute Wanderwege mit zahlreichen Ruheplätzen,
welche zum Verweilen einladen.
In
der Gemeinde Kriebstein gibt es neben Zeltplatz, Gaststätten,
Schulungshotel und Pensionen je eine Grund- und Mittelschule, Einkaufsmöglichkeiten,
Arzt- und Zahnarztpraxen sowie eine Außenstelle der Kreissparkasse
Mittweida.
Örtliche
Sehenswürdigkeiten
& Freizeitmöglichkeiten
-
Naherholungsgebiet Talsperre Kriebstein (Schiffs- und
Bootsfahrten),
Abenteuercamp, Floßfahrten, gut ausgewiesene und ausgebaute
- Wanderwege rund um die Talsperre
- Jugendherberge und Zeltplatz an
der Talsperre Kriebstein
- mittelalterliche Burg Kriebstein
- Reiterhof
"Greenlight-Mountain-Ranch", OT Grünlichtenberg
- Kegeln im
Gasthaus "Zum Trompeter", OT Reichenbach
- Bowling
(vollelektronische, doppelte Bowlingbahn) im Café & Restaurant
- "Bowling-Treff Ehrenberg" im OT Ehrenberg
- Inlineskaten
auf der Rollsportanlage, OT Kriebethal
Wissenswertes
zur Burg Kriebstein
Inmitten
von Mittelsachsen thront die Burg Kriebstein auf steilem Felsen direkt über
dem Fluß Zschopau. Die erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahre 1384
markiert zugleich den Baubeginn der Burg. Aus dieser Zeit stammt der
monumentale spätgotische Wohnturm mit vorzüglich erhaltener originaler
Innenausstattung und reicher Dachlandschaft. Dazu gehören Erkertürmchen
und Dachreiter. Der erste Besitzer der Burg Kriebstein war Dietrich von
Beerwalde von 1384-1408. Bereits im 15. Jahrhundert hatte die Burg durch
das persönliche Wirken des berühmten Baumeisters Arnold von Westfalen
unter der Herrschaft von Hugold von Schleinitz (1465-1490) ihre
heutige Ausdehnung erreicht. Spätere Um- und Ausbauten aus dem 17.
Jahrhundert unter der Herrschaft der Familie von Schönberg fügen sich
harmonisch in das spätgotische Bauwerk ein. Unter der letzten
Besitzerfamilie von Arnim
(bis 1945) erfolgten in den Jahren 1866/68 die letzten großen baulichen
Veränderungen in den Formen der Neogotik. 1949 wurde das Museum in der
Burg wieder eröffnet. In diesem Museum kann man einen reichen Bestand an
Wandmalereien der Spätgotik und Renaissance in verschiedenen Räumen
besichtigen. Die überregional und kunsthistorisch bedeutendste Ausmalung
ist in der Bergkapelle vom Anfang des 15. Jahrhunderts zu finden.
Eigentümer
der Burg Kriebstein war bis 1992 der Landkreis Hainichen. Seit dem
1.1.1993 ist die Burg Kriebstein Eigentum des Freistaates Sachsen.
Partnerschaftsjubiläum 2010
Ausflüge nach Kriebstein
Kriebsteinfahrt 2006
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