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Der diesjährige Ganztagesausflug findet am Mittwoch, den 16. Mai 2018 statt und führt uns ins Elsass. Die Abfahrt ist um 7.45 Uhr vorgesehen. Am Vormittag ist zunächst der Besuch der Stadt Colmar vorgesehen. Die wunderschöne Altstadt von Colmar ist von Kopfsteinpflasterstraßen und Fachwerkhäusern aus dem Mittelalter und der Renaissance geprägt. Am zentralen Platz in der Altstadt steht das Gotische Martinsmünster aus dem 13. Jahrhundert. Dies alles wird in einer rund 1 ½ stündigen Führung in mehreren Gruppen erlebbar. Anschließend werden wir auch das gemeinsame Mittagessen in Colmar einnehmen. Auch den Nachmittag verbringen wir im Elsass. Die Weiterfahrt führt uns in den kleinen elsässischen Ort Riquewihr. Riquewihr wurde aufgrund seines unversehrt erhaltenen Stadtbildes aus dem 16. Jahrhundert als eines der schönsten Dörfer Frankreichs klassifiziert. Der kleine Ort lädt zu einem Spaziergang und natürlich zum Besuch in einem der zahlreichen Kaffees ein. Der Ausflug wird wiederum in einem geheim gehaltenen Ort mit Abendbrot ausklingen. Das Ausflugsprogramm verspricht einen erlebnisreichen Tag mit Informationen, Sehenswürdigkeiten, Geselligkeit und Begegnung. Durch die ca. 1- stündige Führung in Colmar sollte man jedoch einigermaßen gut zu Fuß sein. Schon heute ergeht eine herzliche Einladung zur Teilnahme an die jungen und älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger im Seniorenalter. Der Kostenbeitrag beträgt 30 Euro. Nachdem am 12. April 2018 die Anmeldungen erfolgt sind, sind noch ein paar Plätze frei. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.

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Die Festhalle war voll besetzt, als Bürgermeister Toni Huber am vergangenen Montag zahlreiche Ehrengäste zu einem außergewöhnlichen Ereignis begrüßen konnte. Fast 30 Jahre nach Anton Miles konnte mit Rudolf Fritz wiederum ein Mitbürger aus Weisenbach für seine Lebensleistung mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt werden. Eigens hierfür war in Vertretung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann Minister Peter Hauk (MdL) nach Weisenbach gekommen, um diese hohe Auszeichnung zu überreichen. Mit der Auszeichnung wird, so Bürgermeister Toni Huber, das Wirken eines Mannes gewürdigt, der geprägt durch die kirchliche Jugendarbeit ein Leben lang, und dies sowohl beruflich als auch ehrenamtlich, den Menschen in den Mittelpunkt all seines Wirkens gestellt hat. Rund 36 Jahre gehörte Rudolf Fritz dem Weisenbacher Gemeinderat an, davon war 25 Jahre lang erster Bürgermeister-Stellvertreter. Den größten Teil seines beruflichen Wirkens hat sich Rudolf Fritz der Behindertenarbeit verschrieben, sodass zahlreiche Wegbegleiter seines beruflichen Wirkens dem Festakt beiwohnten. Ehrenamtliches Engagement bewies Rudolf Fritz in der Weisenbacher Vereinsfamilie zunächst als Musiker in der Musikkapelle Au ehe er dort das Amt des Schriftführers und später das Amt des Vorsitzenden übernahm. Intensiv beschäftigt er sich heute mit der Seniorenarbeit in Weisenbach und im Landkreis.</justify><justify>Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch Minister Peter Hauk, der stellvertretend für Ministerpräsident Winfried Kretschmann das vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier verliehene Verdienstkreuz an Rudolf Fritz überreichte. Minister Peter Hauk zeigte sich erfreut, im Auftrag des Ministerpräsidenten diese besondere schöne Aufgabe wahrnehmen zu dürfen. Die Verleihung wurde initiiert durch Bürgermeister Toni Huber, von vielen mitgetragen und durch den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier bereits am 08. Oktober 2017 förmlich beschlossen. Das Leben von Rudolf Fritz, so der Minister, war geprägt durch die Arbeit mit den Menschen und für die Menschen. Rudolf Fritz, geboren 1946 im Weisenbacher Ortsteil Au, machte ab 1961 zunächst eine Ausbildung zum Betriebsschlosser, welcher er nach einigen Jahren Tätigkeit als Facharbeiter im Jahre 1969 eine sechsmonatige Ausbildung zum Sozialsekretär im Sozialinstitut in Freising anschloss. Die Arbeit mit Menschen hat ihn spätestens von diesem Zeitpunkt an nicht mehr losgelassen. Von 1969 bis 1973 war er Diözesansekretär der Christlichen Arbeitnehmerjugend Diözese in Freiburg. Den Zeitraum von 1973 bis 1975 nutzte Rudolf Fritz, um sich zum Maschinenbautechniker fortzubilden und die Fachhochschulreife an der Fachschule für Maschinenbau in Gaggenau zu erwerben. Bis 1985 war er bei den Hagsfelder Werkstätten & Wohngemeinschaften als Ausbildungsleiter und stellvertretender Werkstattleiter tätig, ehe er das Amt des Geschäftsführers der Kreisvereinigung Lebenshilfe Rastatt / Murgtal und der Murgtalwerkstätten und Wohngemeinschaften übernahm, welche er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahre 2010 ausübte. Rudolf Fritz, so Minister Peter Hauk, kenne das Geheimnis der Ehrenamtler, nämlich wie man einem Tag 25 Stunden abringen könne, um somit die berufliche Karriere mit der Ehrenamtskarriere zu verbinden. Über viele Jahrzehnte hat sich Rudolf Fritz sowohl karitativ als auch politisch eingesetzt. Neben der regionalen, über das Murgtal hinaus gehenden aktiven Arbeit, pflegte Rudolf Fritz auch internationale Kontakte zu Behindertengruppen in Fano / Italien und Sombor (Serbien). Das Engagement in der Lebenshilfe wurde 2010 mit der goldenen Ehrennadel der Bundesvereinigung Lebenshilfe gewürdigt. Über die Junge Union kam Rudolf Fritz 1980 zur CDU und war neben seiner langjährigen Tätigkeit im Weisenbacher Gemeinderat auch fast 30 Jahre ununterbrochen zweiter Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes. Zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen sind Zeugnis und Beleg eines außergewöhnlich großartigen Engagements. Aber auch mit Eintritt in den beruflichen Ruhestand ist Rudolf Fritz weiterhin aktiv geblieben. Bereits seit 2008 ist er Mitglied, seit 2010 gewählter Teamleiter des Seniorenrates in Weisenbach. Seit 2009 ist er Vorstandsmitglied und seit 2011 stellvertretender Vorsitzender des Kreisseniorenrates in Rastatt. Rudolf Fritz hat sich für eine enge Kooperation mit der Sozialstation Forbach-Weisenbach eingesetzt. Beeindruckend, so der Minister, ist diese außergewöhnliche Lebensleistung in einer Gesellschaft, wo das ehrenamtliche Engagement in Gesamtheit eine besondere Bedeutung hat. Namens des Bundespräsidenten und des Ministerpräsidenten gratulierte Minister Peter Hauk Rudolf Fritz und wünschte ihm für das künftige Wirken viel Glück, Erfolg und weiterhin Gottes Segen. Der Verleihung schloss sich Landrat Jürgen Bäuerle an, welcher ebenfalls das Lebenswerk von Rudolf Fritz würdigte. Neben all seinen Aktivitäten als Initiator und Geschäftsführer der Murgtalwerkstätten und Wohngemeinschaften und Mitgeschäftsführer der Lebenshilfe Rastatt-Murgtal war und ist Rudolf Fritz ein geschätzter Experte, ein Impulsgeber in der Behindertenarbeit, eine wichtige Säule der Lebenshilfe und ein kompetenter Partner und Ratgeber für das Sozialamt im Landratsamt Rastatt. Erfreut zeigte sich der Landrat, dass Rudolf Fritz als ehrenamtlicher Patientenfürsprecher für die Beschwerdestelle des Landkreises Rastatt und der Kurstadt Baden-Baden gewonnen werden konnte. Auch im Kreisseniorenrat hat Rudolf Fritz als stellvertretender Vorsitzender eine Stimme mit Gewicht, als engagierter Interessenvertreter älterer Menschen im Landkreis. In weiteren Grußworten würdigten Jutta Brüchert, als stellvertretende Vorsitzende der Lebenshilfe Rastatt-Murgtal, Herr Professor Dr. Gerd Grampp, als langjähriger Wegbegleiter im Bereich der Rehabilitation und Teilhabe sowie Pfarrer Thomas Holler die vielfältigen Verdienste des Geehrten. Bewegt von der Auszeichnung, den lobenden Worten und zahlreichen Präsenten dankte Rudolf Fritz allen Anwesenden in der voll besetzten Festhalle, aber auch allen Wegbegleitern sowohl auf seinem beruflichen Weg als auch im Bereich des ehrenamtlichen Engagements. Den würdigen Rahmen dieser außergewöhnlichen Veranstaltung gestalteten musikalisch die Musikkapelle Au, unter der Leitung ihres Dirigenten Adrian Bauer, sowie die Band der Murgtalwerkstätten „Inkluba“, unter Leitung von Werner Rittler.   Die  anschließende Bewirtung durch die Integra Mittelbaden und die Gemeinde Weisenbach nutzten zahlreiche Gäste für Glückwünsche an Rudolf Fritz und die Gelegenheit für gute Gespräche.

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Für wichtige Weichenstellungen außerhalb der normalen Gemeinderatsarbeit in Gemeinderats- oder Ausschusssitzungen ist es in Weisenbach gute Gepflogenheit, sich in unregelmäßigen Abständen zu Klausurtagungen zu treffen. Die mittlerweile achte Klausurtagung in der über 24-jährigen Amtszeit von Bürgermeister Toni Huber fand am 09. und 10. März 2018 statt. Dabei traf man sich bereits am Freitagabend im Sitzungszimmer des Weisenbacher Rathauses, wo nach einem Rückblick über die Investitions- und Unterhaltungsmaßnahmen der letzten Jahre insbesondere auf den Stand der Umsetzung des Gemeindeentwicklungskonzeptes 2013 eingegangen wurde. Geprägt von einer gewissen Brise Humor und voller Optimismus ging Professor Alexander Doderer, Villingen-Schwenningen, auf die Frage ein: "Was macht Gemeinden auch in Zukunft attraktiv?“ Dem anerkannten Fachmann für Zukunftsentwicklungen ist die Region durch seine Tätigkeiten für den Naturpark Schwarzwald Mitte-Nord und die Gemeinde Baiersbronn durchaus bekannt. Eingehend auf die globalen Rahmenbedingungen, Lebensphasen oder veränderten gesellschaftlichen Ansprüchen fordert er eine „Veränderungsbereitschaft“, welche Fähigkeiten zum vorwärtsgewandten Kompromiss und einem gewissen Mut zum Risiko bedeutet. Zukunftsgewandte Orte können durchaus Laptop und Lederhosen, GPS und Wanderkarte oder „Onkel Amazon“ und „Tante Emma“ verbinden. „Broken Window“ ist, so Professor Doderer, keine Feststellung sondern eine Aufforderung zum Handeln. Insoweit sind die Kommunen aufgefordert die Zukunft zu gestalten, denn die „Zukunft ist nur so gut, wie wir sie gestalten“. Animiert durch den Impulsvortrag von Professor Doderer machten sich die Mitglieder des Gemeinderates am Samstagmorgen unter Moderation von Dr. Ing. Frank Friesecke, Frieder Hartung und Lina Mehlis, STEG Stuttgart, daran, im Rahmen von World-Café-Runden in wechselnder Gruppenbesetzung die Handlungsfelder „Infrastruktur“, „Ortsentwicklung“ und „Daseinsvorsorge/Gemeinwesen“ zu „bearbeiten“. Rund zweieinhalb Stunden wurden durch die Gemeinderäte intensiv genutzt, um sich mit den Themenfeldern auseinander zu setzen und Maßnahmenvorschläge zu kreieren. </justify><justify>Nach der Mittagspause wurden in gemeinsamer Runde die vielfältigen Ideen gemeinsam erörtert, Für und Wider diskutiert und unter dem „Blick auf das Gesamte“ ein Maßnahmenkatalog in den drei Handlungsfeldern festgelegt. Im jeweiligen Themenblock wurden die Maßnahmen durch die Gemeinderäte entsprechend priorisiert. Im Bereich der Ortsentwicklung haben sonach die städtebauliche Entwicklung des Hirsch-Areals und ein Parkraumkonzept für die Gesamtgemeinde große Bedeutung. Wichtig zur weiteren Entwicklung ist eine Meinungsbildung zur Innen-/Außenentwicklung, eine kooperative Entwicklung des Zimmerplatzes, eine Quartiersentwicklung zum ehemaligen Gasthaus „Grüner Baum“ sowie eine Standortentwicklung für den Bereich „Obere Schlechtau“. Im Bereich der Infrastruktur sind die Sanierung des Werkrealschul-Gebäudes und die Sanierung der Festhalle von großer Bedeutung. Für das ehemalige Schulgebäude im Ortsteil Au soll ein Nutzungs- und Gebäudekonzept erarbeitet werden; zudem gilt es, den Breitbandausbau zu begleiten. Im Bereich Daseinsvorsorge/Gemeinwesen ist die Zukunft des Schulstandortes Weisenbach (Werkrealschule) von Bedeutung. Weitere wichtige Themen sind die Sicherung der Zukunft der örtlichen Gastronomie und der medizinischen Versorgung. Betreutes Wohnen, Jugendbeteiligung, projektbezogene Aktivitäten, Landschaftspflege sowie ein Abendtisch / After-Work-Tisch waren weitere Maßnahmenprojekte. Themen, welche nicht unmittelbar in diesen Maßnahmenkatalog aufgenommen werden konnten, wurden in einem separaten Themenspeicher vermerkt. Darin finden sich Themen wie die Innenentwicklung (Baulücken und Leerstände), die Frage nach einem Neubaugebiet (Außenentwicklung), Tourismus/Stadtmarketing, Murgtal-Terrassen, die Zukunft der evangelischen Kirche, die Gestaltung der Ortsdurchfahrt, Straßen- und Brückensanierung oder die Initiierung eines Dorfbusses wieder. Nachdem der Weisenbacher Gemeinderat bereits 2013 ein Gemeindeentwicklungs- und Demografiekonzept beschlossen hatte, soll auch die jetzige Klausur wieder als Auftaktveranstaltung für die Fortschreibung des Gemeindeentwicklungskonzeptes genutzt werden. Bereits in den Sommermonaten sollen in einer ersten Beteiligungsrunde insbesondere die Jugendlichen in die Erarbeitung des Gemeindeentwicklungskonzeptes einbezogen werden. Nach den Sommerferien steht dann eine weitere Beteiligungsrunde an, zu welcher alle Bürger aufgerufen sind. Aus der Klausurtagung des Gemeinderates und den Bürgerbeteiligungsrunden heraus wird dann die STEG Stuttgart, welche nicht nur die Klausurtagung moderiert und begleitet hat, sondern für das Gemeindeentwicklungskonzept 2013 und auch das Landessanierungsverfahren schon seit vielen Jahren in Weisenbach tätig ist, das Konzept für ein neues Gemeindeentwicklungskonzept erarbeiten, welches voraussichtlich im Frühjahr 2019 dann durch den Gemeinderat beschlossen werden soll. Mit diesem aktualisierten Gemeindeentwicklungskonzept sollen die Grundlagen geschaffen werden, um getreu dem Impulsvortrag von Professor Alexander Doderer Weisenbach auch in Zukunft attraktiv zu gestalten und Rahmenbedingungen geschaffen zu haben, um möglichst auch in Zukunft an attraktive Fördertöpfe wie z. B. das Landessanierungsprogramm zu gelangen.

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Das Regierungspräsidium Karlsruhe beabsichtigt, zur Festlegung der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (FFH-Gebiete) eine Verordnung gemäß § 36 Absatz 2 des Gesetzes des Landes Baden-Württemberg zum Schutz der Natur und zur Pflege der Landschaft (Naturschutzgesetz – NatSchG) vom 23. Juni 2015 (GBl. S. 585), zuletzt mehrfach geändert durch Art. 1 des Gesetzes zur Änderung des Naturschutzgesetzes und weiterer Vorschriften vom 21.11.2017 (GBl. S. 597, ber. S. 643, ber. 2018, S. 4), zu erlassen. Anlass hierfür ist die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen - zuletzt geändert durch die Richtlinie 2013/17/EU des Rates vom 13. Mai 2013; FFH-Richtlinie), welche - zusammen mit der Vogelschutz-Richtlinie (Richtlinie 2009/147/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. November 2009 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten - zuletzt geändert durch die Richtlinie 2013/17/EU des Rates vom 13. Mai 2013) Grundlage für die Errichtung des zusammenhängenden europäischen ökologischen Netzes mit der Bezeichnung NATURA 2000 ist. Innerhalb dieses Schutzgebietsnetzes sollen durch den Erhalt der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen die biologische Vielfalt und das europäische Naturerbe bewahrt werden. Gemäß Artikel 4 Absatz 4 FFH-Richtlinie sind die FFH-Gebiete von den Mitgliedsstaaten als besondere Schutzgebiete auszuweisen. Dies erfolgt in Baden-Württemberg durch gebietsbezogene Bestimmungen des Landesrechts im Sinne des § 32 Absatz 4 des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz - BNatSchG) vom 29. Juli 2009 (BGBl. I S. 2542), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15. September 2017 (BGBl. I S. 3434). Das nach § 36 Absatz 2 Satz 1 und Absatz 3 in Verbindung mit § 23 Absatz 8 NatSchG für die Ausweisung zuständige Regierungspräsidium Karlsruhe kommt mit dem Erlass einer Rechtsverordnung den europarechtlichen Verpflichtungen nach.Der Erlass soll mittels einer Sammelverordnung in Übersichtskarten sowie in Detailkarten mit genauer Abgrenzung der FFH-Gebiete im Maßstab 1:5.000 einschließlich der gebietsweise konkretisierten Erhaltungsziele für die in den FFH-Gebieten vorkommenden Lebensraumtypen und Arten erfolgen. Dies bedeutet, dass alle FFH-Gebiete im Regierungsbezirk Karlsruhe in einer Verordnung ausgewiesen werden.Regierungsbezirksübergreifende FFH-Gebiete werden von demjenigen Regierungspräsidium ausgewiesen, in dessen Bezirk der überwiegende Flächenanteil des regierungsbezirksübergreifenden FFH-Gebiets liegt (§ 36 Absatz 3 NatSchG in Verbindung mit § 23 Absatz 8 Satz 2 Halbsatz 1 NatSchG).Der räumliche Geltungsbereich der Sammelverordnung des Regierungspräsidiums Karlsruhe erstreckt sich daher auf den Landkreis Rottweil und den Ortenaukreis im Regierungsbezirk Freiburg sowie auf die Landkreise Böblingen, Heilbronn, Ludwigsburg und den Main-Tauber-Kreis im Regierungsbezirk Stuttgart. Die 48 zu verordnenden FFH-Gebiete betreffen 196 von 216 Gemeinden im Regierungsbezirk Karlsruhe sowie 11 Gemeinden im Regierungsbezirk Freiburg und 9 im Regierungsbezirk Stuttgart. Die im Bereich der FFH-Gebiete bestehenden Schutzgebietsverordnungen bleiben weiterhin gültig.Der Entwurf der Verordnung mit der Anlage 1, die die festgelegten FFH-Gebiete näher bestimmt und die die in den jeweiligen FFH-Gebieten vorkommenden Lebensraumtypen und Arten sowie die zugehörigen lebensraumtyp- und artspezifischen Erhaltungsziele festlegt, und der Anlage 2, die die Übersichtskarten und Detailkarten zur Gebietsabgrenzung der FFH-Gebiete enthält, liegt in Papierform beim Regierungspräsidium Karlsruhe (Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe, 2. OG, Raum 321) für die Dauer von zwei Monaten, in der Zeit   vom 09. April 2018 bis einschließlich 08. Juni 2018 während der Sprechzeiten zur kostenlosen Einsicht durch jedermann aus. Ergänzend wird der Verordnungsentwurf einschließlich der zwei Anlagen für die Dauer der öffentlichen Auslegung auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Service/Bekanntmachung/Seiten/Bekanntmachungen-FFH-VO.aspx veröffentlicht. Des Weiteren wird der Verordnungsentwurf einschließlich der zwei Anlagen für die Dauer der öffentlichen Auslegung bei den folgenden räumlich betroffenen Naturschutzbehörden bei den Stadtkreisen und Landratsämtern im Regierungsbezirk Karlsruhe zur kostenlosen Einsicht während der Sprechzeiten elektronisch bereitgestellt: Stadtverwaltung Baden-Baden, Fachgebiet Umwelt und Arbeitsschutz, Briegelackerstraße 8, 76532 Baden-Baden, 3. OG, Zimmer 310, Landratsamt Calw, Vogteistraße 42-46, 75365 Calw, Haus C, Zimmer C 507, Landratsamt Enzkreis, Amt für Baurecht und Naturschutz, Östliche-Karl-Friedrich-Straße 58, 75177 Pforzheim, 1. OG, Zimmer 102, Landratsamt Freudenstadt, Bau- und Umweltamt, Herrenfelder Straße 14 , 72250 Freudenstadt, 2. OG, Zimmer 245, Stadtverwaltung Heidelberg, Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie, Prinz Carl, Kornmarkt 1, 69117 Heidelberg, Zimmer 2.24, Landratsamt Karlsruhe, Beiertheimer Allee 2 , 76137 Karlsruhe, 5. OG, Zimmer H 05 31, Stadt Karlsruhe, Stadtplanungsamt, Lammstraße 7, 76133 Karlsruhe, 1. OG, Zimmer D 117, Stadt Mannheim, Technischen Rathaus-ColliniCenter, Collinistraße 1 , 68161 Mannheim, Beratungszentrum Bauen und Umwelt, Erdgeschoss, Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis, Neckarelzer Straße 7 , 74821 Mosbach, Hauptgebäude (Geb. 8), Zimmer 8.001, Stadt Pforzheim, Amt für Umweltschutz, Luisenstraße 29, 75172 Pforzheim, 3. OG, Zimmer 306, Landratsamt Rastatt, Am Schlossplatz 5, 76437 Rastatt, Kunden-Service-Center,, Eingangsbereich, Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Muthstraße 4, 74889 Sinsheim, 2. OG, Zimmer 224.Auf Grund regierungsbezirksübergreifender FFH-Gebiete wird der Verordnungsentwurf einschließlich der Anlagen für die Dauer der öffentlichen Auslegung auch bei den Naturschutzbehörden der folgenden Landratsämter im Regierungsbezirk Freiburg elektronisch bereitgestellt: Landratsamt Ortenaukreis, Amt für Umweltschutz, Badstraße 20, 77652 Offenburg, 2. OG, Zimmer 268 A, Landratsamt Rottweil, Landwirtschaftsamt, Johanniterstraße 25, 78628 Rottweil, Erdgeschoss, Eingangsbereich. Auf Grund regierungsbezirksübergreifender FFH-Gebiete wird der Verordnungsentwurf einschließlich der Anlagen für die Dauer der öffentlichen Auslegung auch bei den Naturschutzbehörden der folgenden Landratsämter im Regierungsbezirk Stuttgart elektronisch bereitgestellt: Landratsamt Böblingen, Landwirtschaft und Naturschutz/Energieagentur, Parkstraße 16, 71034 Böblingen, Gebäudeteil D, 4. OG, vor Zimmer D 432 Landratsamt Heilbronn, Bauen, Umwelt und Nahverkehr, Kaiserstraße 1, 74072 Heilbronn, 2. OG, Zimmer K219, Landratsamt Ludwigsburg, Kreishaus, Fachbereich 22 Umwelt, Hindenburgstraße 40, 71638 Ludwigsburg, Ebene 6, Zimmer 620, Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Umweltschutzamt, Schmiederstraße 21, 97941 Tauberbischofsheim, Haus II, Zimmer 111. Rechtsverbindlich sind nur das bei dem Regierungspräsidium Karlsruhe durchgeführte Verfahren und die dort öffentlich ausgelegten Unterlagen in Papierform.Bedenken, Anregungen und Anmerkungen zu dem Verordnungsentwurf einschließlich der Anlagen können während der Auslegungsfrist schriftlich, zur Niederschrift oder elektronisch (unter Regierungspräsidium Karlsruhe, Abteilung Umwelt, Referat 55, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe oder unter der E-Mailadresse FFHVO@rpk.bwl.de) beim Regierungspräsidium Karlsruhe vorgebracht werden. Hierzu kann das auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe bereitgestellte Formular verwandt werden. Karlsruhe, den 15. Februar 2018 Regierungspräsidium Karlsruhe

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An der Weinbergstraße wurde nach der witterungsbedingten Baupause wieder mit den Bauarbeiten begonnen. Aktuell werden im Bereich Kindergarten/Einmündung des Bergweges die L-Mauerscheiben gesetzt. Dort waren zum Zeitpunkt der Besichtigung durch den Bauausschuss am 07.03.2018 noch rund 120 Meter zu setzen. Diese Arbeiten sollen bis etwa 20. April abgeschlossen werden. Verschiedene Kabelverlegungsarbeiten in den Gehwegbereich hinein stehen sonach an. Nach Pfingsten soll dann mit dem eigentlichen Straßenausbau begonnen werden, welcher mehrere Wochen bis etwa Anfang August beanspruchen werden. Die Straßenausbauarbeiten mit Gehweg und Parkierungsflächen in Höhe des Kindergartens sollen im August während der Kindergartenferien umgesetzt werden. Mit Abschluss aller Arbeiten wird bis etwa Mitte September gerechnet. Insgesamt ist man mit dem Bauablauf, so Bürgermeister Toni Huber, sehr zufrieden. Der Dank gilt dabei einerseits der bauausführenden Firma Reif, welche vor Ort in äußerst kommunikativer Weise auch die Anwohner in den Bauablauf einbindet. Andererseits geht der Dank auch an die Anwohner, welche unter Berücksichtigung des ersten Bauabschnittes über rund zwei Jahre hinweg die Großbaustelle mittragen. Erfreut nahmen die Mitglieder des Bauausschusses auch zur Kenntnis, dass man kostenmäßig „auf einem guten Weg wäre“. Bis dato, so Bürgermeister Toni Huber, gab es diesbezüglich zwar geringfügige Veränderungen aber keine Anzeichen, dass sich die Baumaßnahme insgesamt verteuern würde. Insgesamt belaufen sich die Kosten einschließlich des Bauabschnittes I mit der Unterquerung der Bahnlinie auf insgesamt 2,92 Millionen Euro. Diese gliedern sich in Teilbeträge für den Straßenbau in Höhe von 1,635 Millionen Euro, für den Bereich Abwasser 815.000 Euro und Wasserversorgung 471.000 Euro. Erfreulich für die Gemeinde ist die Finanzierungssituation, denn über Ausgleichsstock, Förderrichtlinie Wasserwirtschaft und das Landessanierungsprogramm fließen der Gemeinde Weisenbach zu diesen Gesamtkosten Zuschüsse in Höhe von rund 1.466.000 Euro zu, sodass rund 50% der Gesamtkosten über Zuschüsse finanziert werden.

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Nachdem die Telekom die ISDN-Leitungen nach und nach abschaltet, wurde auch die Gemeinde Weisenbach angeschrieben, dass sie ihren Anschluss auf das SIP/Trunk Verfahren (All IP) umstellen muss. Hierzu war vor einigen Monaten ein Kundenbetreuer Vorort, der hierzu ein Konzept erstellt hatte. Obwohl im Vorfeld alle technischen Details genau durchgesprochen wurde,, um eventuelle Probleme auszuschließen, hat es die Telekom nicht geschafft, die Gemeindeverwaltung erfolgreich umzustellen. Die Telefonanlage funktioniert seit Mittwochabend nicht mehr, d. h. die Anrufe kommen rein, aber beim Abheben hört man nichts mehr. Auch kann die Verwaltung nicht mehr nach draußen telefonieren. Leider kann auch das Datennetz zum Rechenzentrum über den Router nicht mehr aufgebaut werden. Dies bedeutet, dass auf keine Fachverfahren der Gemeinde mehr zugegriffen werden kann. D. h. die Bürger müssen mit ihren Anliegen weggeschickt werden, da keine Melderegisterdaten abgerufen werden können und somit auch keine Ausweise und Pässe ausgestellt und ausgehändigt werden können. Des Weiteren kann die Gemeinde keine Zahlungen vornehmen und auch nicht auf ihre Konten zugreifen. All dies ist nur möglich, wenn eine gesicherte Datenleitung zum gesicherten Netz des KIVBF (Rechenzentrum der Gemeinde) besteht. Die Telekom wurde über den Sachverhalt bereits am Mittwochabend und den ganzen Donnerstag und Freitag mehrfach informiert, war aber nicht fähig einen geeigneten Techniker zu schicken, der sich der Sache annimmt. Auch der Kundenberater der Gemeinde war nicht zu erreichen. Bereits vor einigen Monaten war ein Rathaus der Gemeinde Waldachtal durch diese Umstellung auf eine Digitalisierungsbox eine Woche lang von der Außenwelt abgeschnitten. Die Telekom hat leider nichts gelernt. Wann die Gemeindeverwaltung Weisenbach für ihre Bürger wieder „funktionsfähig“ ist, bleibt abzuwarten.   Seit zwei Stunden ungefähr ist die Gemeinde nun wieder online. Ein Fehler in der Konfiguration der Digitalisierungsbox hat uns leider vom Netz abgehängt. Nachdem dies durch einen Techniker der Telekom am heutigen Mittag behoben wurde, sind wir wieder funktionsfähig.

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