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Ein geräuschloser Tesla auf der einen, ein Solarmobil der Firma W-Quadrat auf der anderen Seite; dazu zwei E-Bikes in der E-Mobility-Ladestation und der Rahmen war geschaffen. Nur das Wetter spielte ob der Jahreszeit nicht so ganz mit. Doch das tat der guten Stimmung am vergangenen Freitag keinen Abbruch als Bürgermeister Toni Huber im Beisein des Stiftungsrates der Weisenbacher Bürgerstiftung, Firmen- und Sponsorenvertretern sowie Thomas Gerstner als Vertreter der Kirchengemeinde mit dem Einstecken des Steckers die E-Mobility-Station in Weisenbach offiziell einweihte und in Betrieb nahm. Klimaschutz ist aktueller denn je ein Thema der hohen Politik; doch in der praktischen Umsetzung der E-Mobilität geht es noch langsam voran. Huber zitierte das typische „Henne-Ei-Problem“. Um Elektroautos verkaufen zu können sind genügend Ladesäulen erforderlich – doch deren Installation erfordert die Akzeptanz einer genügenden Anzahl an Kunden. Aktuell gibt es deutschlandweit zwar 4.730 Ladesäulen mit insgesamt 10.700 Ladepunkten, dabei 530 Schnellladesäulen aber insgesamt erst rund 45.000 Elektroautos. Und das Netz der Ladesäulen ist noch sehr lückenhaft. Bis 2020 wird mit einem Bedarf von 70.000 Ladepunkten und 7.200 Schnellladesäulen gerechnet. An einer normalen Ladesäule muss mit einem Ladevorgang von 6 Stunden, an einer Schnellladesäule von etwa 30 Minuten gerechnet werden. Als ein Ziel der im Jahre 2016 beschlossenen Klimaschutzkonzeption in Weisenbach ist in Priorität A der Ausbau der Landeinfrastruktur genannt. Doch die Platzfrage war nicht ganz einfach. Letztendlich konnte mit allseitiger Zustimmung und Abschluss entsprechender Pachtverhältnisse im Bereich des Katholischen Gemeindehauses „St. Wendelin“ im Belzerweg ein geeigneter Standort gefunden werden. Dort wurde mit Zuschüssen der politischen Gemeinde und der Weisenbacher Bürgerstiftung durch die Solarpioniere der Region, die Firma W-Quadrat des Weisenbacher‘s Günter Westermann und seines Partners Bruno Wörner die E-Mobility-Station mit einem Kostenaufwand von knapp 10.000,-- € netto erstellt. Mit einer 1 kW-Photovoltaik-Anlage auf dem Dach produziert die Station selbst Strom, welcher für etwa 10 E-Bike-Ladungen gleichzeitig oder aufs Jahr gerechnet für 1.600 E-Bikes oder 25 Vollladungen von Elektroautos ausreicht. Im Gemeindehaus, auf welchem selbst schon seit vielen Jahren über eine PV-Anlage Strom produziert wird, war die Infrastruktur vorhanden, um die Station zur Einspeisung bzw. zum Bezug von Strom anzuschließen. Die Station ist für Elektrofahrzeuge mit einem leistungsfähigen Typ 2 Ladestecker mit 22 kW und einer Schuko-Steckdose mit 3,6 kW ausgestattet. Für E-Bikes gibt es auf der Rückseite vier 220-V-Steckdosen. Zudem stehen in abschließbaren Boxen zur Aufnahme von Akkus, Fahrradhelmen etc. weitere acht Steckdosen zur Verfügung, so dass gleichzeitig 12 E-Bikes geladen werden können. Der Dank des Ortsoberhauptes galt neben der ausführenden Fa. W-Quadrat und der Kirchengemeinde insbesondere auch den Sponsoren, der Katz-Group, dem Autohaus Haitzler, Casimir Kast und dem Einkaufsmarkt Fitterer, welche durch ihre Spenden an die Bürgerstiftung mit zur Verwirklichung der E-Mobility-Station beitrugen.

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Erfreulich groß war die Beteiligung und das Interesse beim ersten Begegnungscafe am vergangenen Montag im Weisenbacher Gemeindehaus. Geladen waren neben den Flüchtlingsfamilien, ehrenamtlich Engagierten und Vereinsvertretern auch die Bürgerschaft, denn Integration kann, so Bürgermeister Toni Huber nur auf der breiten Basis der Vereine und der Dorfgemeinschaft gelingen. Vor rund 3 Jahren wurde die erste Familie in Weisenbach aufgenommen. Im Herbst 2015 bzw. Frühjahr 2016 folgten weitere Familien, welchen durch die Kommune entsprechender Wohnraum zur Verfügung gestellt wurde. Bereits im März 2016 trafen sich erstmals Ehrenamtliche zur Gründung eines Integrationskreises und Unterstützung der Flüchtlinge. Doch die damals in Weisenbach untergebrachten Familien wurden, so Bürgermeister Toni Huber, jeweils im Wohnumfeld betreut, so dass sich zunächst kein weiterer Bedarf an zusätzlicher Betreuung ergab. Diesen Erstbetreuern galt der besondere Dank des Ortsoberhauptes. Doch nachdem insbesondere im Sommer 2017 nochmals zahlreiche weitere Familien hinzugekommen sind, hat man das Thema erneut aufgegriffen. Nach einem vorbereitenden Treffen der Ehrenamtlichen vor wenigen Wochen war die Beteiligung am Begegnungscafe äußert rege. Die Mitarbeiterinnen um Hauptamtsleiter Walter Wörner hatte alle Hände voll zu tun und mussten gar Stühle nachstellen, denn weit mehr als 60 Personen waren gekommen. Mit Kaffee, Tee und alkoholfreien Getränken sowie Kuchenspenden der Ehrenamtlichen und Spezialitäten der Flüchtlingsfamilien wurde bewirtet. Glücklich schätzt man sich, so Bürgermeister Toni Huber, dass es immer gelungen ist, im Rahmen der Anschlussunterbringung Familien aufzunehmen. So sind es mittlerweile 10 Familien mit insgesamt 52 Personen aus Syrien, Afghanistan, Serbien, Irak, Iran und dem Togo, welche in Weisenbach eine Bleibe gefunden haben. Darunter sind 31 Kinder und Jugendliche, welche teilweise den Weisenbacher Kindergarten bzw. die Johann-Belzer-Schule besuchen. Die Aufnahmeverpflichtung der Gemeinde innerhalb des Landkreises habe man, so Bürgermeister Toni Huber auch schon für das Jahr 2018 komplett erfüllt. Es gelte nunmehr den Fokus auf die Integration zu legen und damit habe man, so Bürgermeister Toni Huber in Erinnerung an die italienischen Arbeiter beim Bahnbau oder türkische Einwohner im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwunges nach dem Kriege, ja gute Erfahrungen. Aufmerksam lauschte man den Ausführungen der insgesamt sieben anwesenden Flüchtlingsfamilien, welche sich jeweils persönlich vorstellten. Dabei konnten diese ihre in der Schule oder bei entsprechenden Kursen vermittelten Deutschkurse anwenden. Der Weisenbacher Turnverein stellte seine vielfältigen Vereinsangebote vor. Neben den sportreibenden Vereinen waren auch musizierende und singende Gruppierungen sowie der Obst- und Gartenbauverein vertreten. Rege wurden bunt gemischt an den Tischen Kontakte geknüpft, Adresse und Telefonnummern ausgetauscht und viele Ideen kreiert, wie man die Familien im Zuge der Integration unterstützen und „mitnehmen“ kann. Vielfältig sind dabei die Wünsche und Möglichkeiten, sei es bei der Hausaufgabenbetreuung, bei der Begleitung zu Behörden- oder Arztterminen, der Betreuung von Kindern, wenn beide Elternteile entsprechende Kurse besuchen, technischen Hilfen in den Bereichen Fernsehne und Internet oder Gartenbewirtschaftung und vielem mehr. Angetan war man von der Freundlichkeit und Herzlichkeit der Flüchtlingsfamilien, insbesondere auch der Kinder und Jugendlichen, welche keine Scheu zeigten. Der Ehrenamtskreis wird sich regelmäßig zum Informationsaustausch treffen. Die Sozialbetreuung des Landkreises Rastatt war durch Simona Badescu vertreten, welche sowohl den Flüchtlingsfamilien aber auch den Ehrenamtlichen Rede und Antwort stand und als Ansprechpartnerin jeweils donnerstags von 14.00 – 17.00 Uhr Sprechstunden im Weisenbacher Rathaus abhält.

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Alljährlich im Herbst stellt die Freiwillige Feuerwehr Weisenbach ihr Können bei der Jahreshauptübung unter Beweis. In diesem Jahr hatten sich die Verantwortlichen erstmals unter den Augen des neuen Kreisbrandmeisters Heiko Schäfer, Gottfried Lang als Vertreter des obersten Dienstherrn, Bürgermeister Toni Huber, weiterer Mitglieder des Gemeinderates und der Verwaltung, und zahlreicher Zaungäste für ein Altbaugebäude in zweiter Reihe im Ortsteil Au entschieden. „Klein aber fein“, so beschrieb es Kreisbrandmeister Heiko Schäfer in der anschließenden „Manöverkritik“. Hinterhofcharakter, keine Zufahrtsmöglichkeit und bauartbedingte kleine Fensteröffnungen im Gebäude erschwerten zusätzlich die Aufgabenstellung für die 23 Aktiven der Weisenbacher Wehr unter der Einsatzleitung von Timo Bleier. Der Brand war in einer Küche im Erdgeschoss ausgebrochen, das Erdgeschoss auch schnell verraucht. Im Gebäude befanden sich drei spielende Kinder, welche es zu finden und zu retten galt. Insgesamt 8 Atemschutzgeräteträger suchten, teilweise unter Einsatz der Wärmebildkamera, die Kinder. Zwei wurden über Leitern aus dem I. OG gerettet, ein weiteres Kind unter Einsatz einer Brandschutzhaube aus dem EG. Alle Geretteten wurden dem Rettungsdienst übergeben. Weitere Einsatzkräfte bauten die Löschwasserversorgung aus dem Ortsnetz auf. Es galt, den Brand zu löschen und mittels Riegelstellung eine Brandausbreitung auf die Nachbargebäude zu verhindern. Die Anfahrt und Aufstellbereiche in den engen Gassen des Ortsteiles Au waren so gewählt, um im Ernstfall auch nachrückenden Einsatzkräften noch Möglichkeiten der Aufstellung zu bieten. Jedoch dürfte mangels Zufahrtsmöglichkeit zum Übungsobjekt und aufgrund der räumlichen Enge und dichten Bebauung selbst im Ernstfall der Einsatz einer Drehleiter ausscheiden. In Vertretung des obersten Dienstherrn der Weisenbacher Wehr, Bürgermeister Toni Huber, welcher erstmals nach 23 Jahren aufgrund eines wichtigen anderen Termins nicht an der Hauptübung teilnehmen konnte, zeigte sich Bürgermeister-Stellvertreter Gottfried Lang hochzufrieden mit dem Übungsablauf. Er dankte insbesondere auch der First-Responder-Gruppe und sah die Anerkennung und Wertschätzung der Feuerwehr innerhalb der Dorfgemeinschaft durch die seit 1995 alljährlich laufenden Spendenaktionen für die Feuerwehr bestätigt, welche 2016 und 2017 jeweils rund 6.500 Euro erbrachten. Aus Sicht der Rettungsdienste beleuchtete Gemeinderat Heiko Seidt den Übungsablauf. Bereits 10 Minuten nach Alarmierung war klar, was im Haus los ist. Die drei verletzten Kinder wurden gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Besonders stolz zeigte sich Heiko Seidt über den Zusammenhalt und das Engagement der Feuerwehr insbesondere bei der vor 10 Jahren gegründeten First-Responder-Gruppe. Allein in diesem Jahr standen für diese Gruppe bereits 86 Einsätze an und während man in der Bevölkerung in der Anfangszeit noch reserviert der anrückenden Feuerwehr gegenüberstand, wird diese heute quasi „mit offenen Armen“ empfangen. Der Zeitfaktor, so Heiko Seidt, spielt oftmals eine ganz entscheidende Rolle. Die „First-Responder“ sind fast immer vor dem von auswärts anrückenden Rettungsdienst am Einsatzort und so konnten durch den Einsatz des Defibrillators bereits mehrfach Menschenleben in Weisenbach gerettet werden.    

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Idyllisch schlängelt sich so mancher Bach durch Wälder, Wiesen und letztendlich auch durch den bebauten Bereich, um dann in die Murg zu münden. Mit der Erschließung von Baugelände müssen teilweise dann auch Bäche überquert werden. So geschehen vor vielen Jahrzehnten auch im Bereich des Gaisbachs, wo die Gaisbachstraße wenige Meter oberhalb der Abzweigung der Steinedeckstraße bzw. unterhalb der Einmündung der Rappenackerstraße den Gaisbach überquert. Seit einiger Zeit ist dort ein Seitenstreifen der Fahrbahn mittels Barken abgesperrt. Grund hierfür ist, dass der „Zahn der Zeit“ an der Brückenkonstruktion genagt hat. Schon seit Jahren hat die Verwaltung einen Überblick über ihre Brücken, welche teilweise in gutem, teilweise aber auch in weniger gutem Zustand sind. Auch diese Brücke über den Gaisbach ist mehr als 100 Jahre alt, was aktuell belegt wurde. So ist unter der Brücke ein ca. 1,20 m langes und im Durchmesser etwa 0,40 m starkes Bogenstück herausgebrochen, welches die Jahreszahl 1909 trägt. Der Abflussbereich wurde zur Vermeidung einer Aufstauung bei Hochwasserereignissen relativ zügig wieder freigemacht. Der Bauausschuss hat sich in seiner letzten Sitzung ein Bild der Örtlichkeit gemacht.Die Sanierung der Brücke wird allerdings dauern, sodass man sich an Blick der Absperrbarken mittelfristig gewöhnen muss. Der Sachverhalt wurde durch ein Ingenieurbüro auch sogleich geprüft, eine Einbruch- oder Einsturzgefährdung ist nicht gegeben. Die Sanierung der Brücke könnte nach den Vorstellungen der Verwaltung durchaus mit Mitteln aus der Landessanierung erfolgen. Hierfür wäre allerdings erforderlich, dass das Landessanierungsgebiet „Ortsmitte I“ abgeschlossen und ein sich daran anschließender Teilbereich des Gebietes links der Murg in ein neues Sanierungsgebiet aufgenommen wird.

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Regelmäßig in den vergangenen Jahren wurde die Verwaltung aus allen Altersschichten auf die augenscheinlich zu kurze Grünphase für Fußgänger an der Ampelanlage B 462 / Murgbrücke angesprochen. Die Verwaltung hatte dies mehrfach mit den zuständigen Verkehrsbehörden erörtert, leider ohne Erfolg.   Nach einem erneuten Vorstoß seitens der Verwaltung haben wir dieser Tage vom Straßenbauamt des Landratsamtes Rastatt die Nachricht erhalten, dass nunmehr doch eine Änderung vorgesehen ist.   Für Planungen an Lichtsignalanlagen ist die „Richtlinie für die Planung von Lichtsignalanlagen“ Grundlage. Bezüglich der Grünzeiten für Fußgänger wird dort geregelt:   Die Mindestfreigabezeit beträgt 5 Sekunden, und es ist zusätzlich zu gewährleisten, dass während der Grün-Zeit rechnerisch mindestens die Hälfte der Fahrbahnbreite zurückgelegt werden kann. Die Geschwindigkeit eines „normalen“ Fußgängers ist mit 1,2 m je Sekunde anzusetzen, was bedeutet, dass bei 5 Sekunden Mindestgrün eine 6 m breite Fußgängerfurt komplett bei Grün gequert werden kann. Variationen der Fußgängergeschwindigkeit zwischen 1,0 m je Sekunde bis 1,5 m je Sekunde sind zulässig. Bei Furten mit hohem Anteil an älteren Personen kann z. B. 1 m je Sekunde angesetzt werden. Aber auch bei dieser „reduzierten“ Fußgängergeschwindigkeit können bei 5 Sekunden Grün noch 5 m zurückgelegt werden. Auch in diesem Fall ist in der Regel möglich, dass bei Grün weit mehr als die Hälfte der Furtbreite gequert werden kann.   Grundsätzlich kann es aber immer vorkommen, dass Fußgänger, welche nicht gleich mit Grünbeginn die Furt betreten sondern erst später eventuell nur die Hälfte oder weniger der Furtbreite bei Grün laufen können und dann die Ampel auf Rot schaltet. Dies ist jedoch kein Sicherheitsdefizit und kann auch schaltungstechnisch nicht vermieden werden. Die Sicherheit bei Grünende / Rotbeginn für Fußgänger, welche sich bereits in der Querung der Straße befinden, ist durch eine sogenannte Schutzzeit, welche sich rechnerisch an das Grünende anschließt, gewährleistet.   Erst nach Ablauf dieser Schutzzeit erhält der KFZ-Verkehr Grün. Die Länge der Schutzzeit ist rechnerisch so bemessen, dass ein mit 1,2 m je Sekunde laufender Fußgänger die Furt noch komplett queren kann, bevor der Kraftfahrzeugverkehr Grün erhält.   Die beiden Fußgängerfurte in Weisenbach über die Bundesstraße sind 10 bzw. 15 m lang. Aktuell war die Fußgängerphase mit 8 Sekunden Grün geschaltet, so dass ein normaler Fußgänger (1,2 m je Sekunde) die beiden Furte zu etwa zwei Drittel bzw. sogar komplett gequert hätte. Unter Hinzurechnung der erläuterten Schutzzeit war es somit rechnerisch als auch tatsächlich schon in der Vergangenheit möglich, die komplette Furt jeweils sicher zu überqueren, ehe der KFZ-Verkehr erst im Anschluss daran Grün erhielt.   In Abstimmung mit der Verkehrsbehörde und der Polizei hat sich das Straßenbauamt nunmehr aber auf Anregung der Gemeinde doch dafür entschieden, die Grünzeit für Fußgänger von gegenwärtig 8 Sekunden um 4 Sekunden auf dann insgesamt 12 Sekunden zu erhöhen. Dies ermöglicht Fußgängern, welche bei Grünbeginn die Furt betreten, nunmehr das Queren selbst der breiteren Furt komplett bei Grün.   Einziger Wermutstropfen dabei ist, dass sich diese 4 Sekunden auf den Kraftfahrzeugverkehr auswirken, welcher nunmehr geringfügig länger warten muss.   Aber im Sinne gerade der jüngsten, welche Kindergarten oder Schule besuchen, oder der älteren Mitbürger ist die Erhöhung der Grünzeit um 4 Sekunden ein positives Zeichen.  

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Am vergangenen Freitag konnten sich die Weisenbacher Gemeinderäte bei leider starkem Schauerwetter ein Bild vom Weisenbacher Gemeindewald machen. Unter Leitung und Führung von Forstdirektor und Bezirksleiter Markus Krebs und Revierleiter Dietmar Wetzel von der Forstverwaltung des Landkreises Rastatt, Bezirksverwaltung Gaggenau begab man sich zuerst in den Bereich links der Murg oberhalb des Kolpinghauses. Dort berichtete Markus Krebs, dass das Wetter für den Wald sehr gut wäre, denn bei Regen würde sich der Wald erholen. Beim ersten Stopp berichtete Forstdirektor Markus Krebs über die heimischen Pflanzen- und Tierarten des Weisenbacher Waldes. Die Erholungsfunktion des Waldes wurde in besonderem Maß hervorgehoben. Der Forstdirektor führte aus, dass zwei Drittel der Gemarkungsfläche Weisenbachs, etwa 600 ha, bewaldet wäre und dies alles in Steillage. Er hob hervor, dass dies auch für die Forstunternehmen und Revierleiter Wetzel stets eine große Herausforderung für die Bewirtschaftung wäre. Ein Viertel des Waldes ist mit Nadelwald bewachsen, wobei hier die Fichte und Douglasie die häufigsten Arten sind. Ein Viertel des Waldes besteht aus Buchenholz. Jährlich werden ca. 3700 Festmeter Holz nachhaltig geerntet. Markus Krebs ging auf Wunsch von Bürgermeister Toni Huber auf das Alt- und Totholz-Konzept ein und berichtete, dass rund 15 % des Wirtschaftswaldes alter Bestand sei und die Bäume ein Alter von 120 bis 140 Jahren hätten. Auch habe das Alt- und Totholz einen hohen Stellenwert im Öko-System. Des Weiteren ging Krebs auf die rund 6800 Tierarten, vor allem Insektenarten, gefolgt von Vögeln und Säugetieren sowie rund 4000 Pflanzenarten ein. Bei den Pflanzen dominierten (vor allem in diesem Jahr) die Pilze, vor Flechten und Blütenpflanzen. Anhand von Schaubildern und Tierstimmen brachte Markus Krebs den Mitgliedern des Gemeinderates die heimische Pflanzen- und Tiervielfalt näher. Die Forstleute wiesen darauf hin, dass in diesem Jahr durch den trockenen Sommer ein enormer Anstieg des Borkenkäfers zu beobachten war. Sie führten allerdings aus, dass dies nicht mit dem Nationalpark zusammenhinge, da man von dort zu weit entfernt wäre. Ein zweiter Stopp wurde rechts der Murg am Wetzsteinbrunnen und der Wetzsteinbrunnen-Hütte eingelegt. Bei der Waldbegehung vor zwei Jahren wurde festgelegt, dass die Hütte etwas renoviert werden soll, da sie am Murgleiter-Weg vorbeiführt. Dies ist mittlerweile geschehen und in sowie außerhalb der Hütte wurden neue Sitzmöbel aufgestellt. Auch Fenster wurden neu eingebaut, so dass die Hütte für Wanderer als Zwischenstopp zur Verfügung steht. Rund 3.500 Euro kostete die Maßnahme, die von Revierleiter Dietmar Wetzel geleitet wurde. Auf eine Feuerstelle wurde, so Dietmar Wetzel, aus Sicherheitsgründen mitten im Wald bewusst verzichtet. Ein weiterer Stopp wurde sodann am Parkplatz des Gasthauses Sängerheim eingelegt. Dietmar Wetzel und Markus Krebs erläuterten die Arbeiten am Steilhang des Sängerheims, die vor kurzem ausgeführt wurden. Der Baumbestand dort war sehr hoch und aus Sicherheitsgründen wurden die Bäume dort entfernt, um bei Sturmereignissen keine Gefahr, unter anderem für das Sängerheim, darzustellen. Dietmar Wetzel machte auf die Gefährlichkeit der Maßnahme direkt am Steilhang aufmerksam, bei der ein Rückenschlepper umgekippt sei und ein Baumstamm zu rutschen begann. Da die Alte Kreisstraße und der Zugangsweg über die Erlenstraße während der Maßnahme gesperrt waren, waren glücklicherweise keine Personenschäden zu beklagen. Revierleiter Wetzel wies dringend daraufhin, Absperrungen, die im Wald oder bei Hiebmaßnahmen aufgestellt werden, aus Sicherheitsgründen dringend zu beachten. Durch die Maßnahme entstand nun eine grandiose Aussicht vom Sängerheim über das Weisenbacher Ortsgebiet.

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Am vergangenen Sonntag fand nicht nur die Bundestagswahl sondern auch Bürgermeisterwahl in Weisenbach statt. Rund 2000 Wahlberechtigte waren zu den beiden Wahlen in Weisenbach aufgerufen. Die einzelnen Ergebnisse ergeben sich aus den abgedruckten Ergebnislisten. Gegen 19 Uhr lag das vorläufige Ergebnis der Bürgermeisterwahl vor. Aufgrund der Tatsache, dass der amtierende Bürgermeister der einzige Kandidat war, stellte sich am Sonntag nicht die Frage, wer wird gewählt, sondern wie viel Zuspruch Toni Huber für seine bisherige Arbeit und welchen Vertrauensvorschuss er für die zukünftige Amtszeit erzielen kann. Das Ergebnis war eindeutig, denn bei einer Wahlbeteiligung von über 75 % konnte Bürgermeister Toni Huber 1449 Stimmen und somit rund 97,5 % der gültigen Stimmen auf sich vereinen. Nach Feststellung des vorläufigen Endergebnisses wurde das bisherige und zukünftige Ortsoberhaupt durch den Fanfarenzug Weisenbach abgeholt und zum katholischen Gemeindehaus geleitet. Zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger fanden sich dort ein und waren gespannt auf die Ergebnisbekanntgabe. Der Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses, Uwe Rothenberger, konnte dort das vorläufige Gesamtergebnis bekannt geben. Mit einem sehr hohen Vertrauensbeweis wurde Toni Huber für seine vierte Amtszeit gewählt. Uwe Rothenberger überbrachte die Glückwünsche namens des Gemeinderates, der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Gemeinde sowie der gesamten Bevölkerung. Uwe Rothenberger sah das Ergebnis als Beweis für die hervorragende Arbeit in den zurückliegenden Jahren, welche von hoher Fachkompetenz, großem Gestaltungswillen und vorbildlicher Transparenz geprägt war. In Weisenbach wurden unter Bürgermeister Toni Huber zahlreiche Projekte angegangen und umgesetzt und die Gemeinde positiv weiterentwickelt. Auch viele Herausforderungen wird es in der Zukunft zu bewältigen geben. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Erhaltung und Instandhaltung der vorhandenen hervorragenden Infrastruktur und der Weiterentwicklung des Gemeinwesens. Den Glückwunsch verband Uwe Rothenberger mit den besten Wünschen und einem Blumenpräsent für die Ehegattin Silke Huber. Die Bekanntgabe des Wahlergebnisses nutzte Landrat Jürgen Bäuerle, um als Erster Mann des Landkreises Toni Huber zu seiner erneuten Wiederwahl zu gratulieren. Namens der Bürgermeisterkollegen überbrachte Bürgermeister Dieter Knittel aus Gernsbach die Glückwünsche. Oberbürgermeister Christof Florus aus Gaggenau richtete als Vertreter der Gesellschaft für kommunale Zusammenarbeit Murgtal Glückwünsche an den wiedergewählten Amtsinhaber. Als Vertreter der örtlichen Institutionen und Einrichtungen überbrachte Pfarrer Thomas Holler und Pfarrerin Margarete Eger und der ARGE-Vorsitzende Benjamin Schoch die Glückwünsche.

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Wie in der Vergangenheit ist die Gemeinde Weisenbach in drei Wahlbezirke eingeteilt. Die jeweiligen, bereits aus den zurückliegenden Wahlen bekannten Wahlräumlichkeiten ergeben sich aus den Walberechtigungsschreiben. Neben den jeweiligen Wahlvorständen für die einzelnen Wahlbezirke wurde auch jeweils ein Briefwahlvorstandgebildet, welcher sich am Sonntag, um 16.30 Uhr im Rathaus Weisenbach, Sitzungszimmer, Dachgeschoss, trifft. Dort wird auch die Gemeindebehörde das Gesamtergebnis der Bundestagswahl zusammenstellen, welches dann an den Kreiswahlleiter des Landratsamts Rastatt weiterzuleiten ist.  Ab 18.00 Uhr wird ebenfalls im Sitzungszimmer des Rathauses das vorläufige Wahlergebnis für die Bürgermeisterwahl ermittelt. Dieses soll ca. 18.45 Uhr im bzw. vor dem katholischen Gemeindehaus bekannt gegeben werden. Die Bekanntgabe des Wahlergebnisses wird durch einige örtliche Vereine umrahmt. Aufgrund der alleinigen Kandidatur des derzeitigen Amtsinhabers Toni Huber haben sich bereits schon einige Gratulanten angesagt, welche die Gelegenheit nutzen wollen, um dem alten und vermeintlich neuen Bürgermeister noch am Sonntagabend die Glückwünsche zu überbringen. Auch die Bevölkerung ist herzlich eingeladen. Wer am Wahltag selbst verhindert ist, an die Wahlurne zu gehen, kann noch bis Freitag, 22. September 2017, 18.00 Uhr, bei der Gemeindebehörde, Rathaus, Zimmer 1, Briefwahlunterlagen beantragen. Im Falle plötzlicher Erkrankung, die ein Aufsuchen des Wahlraumes nicht oder nur unter nicht zumutbaren Schwierigkeiten möglich macht, kann der Antrag auf Briefwahlunterlagen auch am Wahltag bis 15 Uhr gestellt werden. Dies ist ausschließlich im Rathaus Weisenbach möglich, wo die Ansprechpartnerinnen hierfür die Mitarbeiterinnen der Gemeindeverwaltung Romy Klingele und Caroline Ebner im Wahlvorstand tätig sind. Das endgültige Wahlergebnis der Bürgermeisterwahl wird der Gemeindewahlausschuss am Montag, 25. September 2017, 17.00 Uhr feststellen. Die Vorläufigen Wahlergebnisse finden Sie hier: Ergebnis der Bürgermeisterwahl Ergebnis der Bundestagswahl

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Vor wenigen Tagen stellte Gerhard Strobel vom gleichnamigen Weingut seinen neuen Betriebsleiter vor. Sven Nieger, Diplom-Ingenieur für Weinbau und Önologie, hat nationale und internationale Berufserfahrung. Der gebürtige Ötigheimer hat an der anerkannten Weinbauschule in Geisenheim studiert und war während bzw. nach dem Studium unter anderem am Schloss Eberstein und Schloss Neuweier im Weinbau tätig. Seine fundierten Kenntnisse hat er international durch Tätigkeiten in Neuseeland und Österreich erweitert. Aus all seinen beruflichen Erfahrungen heraus bevorzugt er den traditionellen Weinbau. Dabei legt er bei diesem Naturprodukt viel Wert auf die Arbeit im Weinberg, während im Keller die Priorität eher auf einem „kontrollierten Nichtstun“ liegt. Der mit 35 Jahren noch junge Winzer, welcher seit 2013 selbständig ist, zeigt sich im Gespräch selbst überrascht, über all das, was in den letzten Jahren passiert ist. Selbst in der Fachzeitschrift „Vinum“ wurde er mit sehr guten Kritiken und Auszeichnungen bedacht. Stolz zeig er sich, auf die Punkte des Weinpapstes Robert Parker. Mehrfach hat er dort seine Produkte eingereicht und wurde entsprechend überzeugend mit zahlreichen Bewertungen über 90 Punkten bewertet. Der Weinberg Kapf in Weisenbach hat, so Bürgermeister Toni Huber, eine lange Tradition. Eine besondere Verbundenheit hat dabei Gerhard Strobel, da nicht nur sein Vater, sondern auch seine Großeltern im Weinberg tätig waren. Doch es zeichnete sich in den letzten Jahrzehntenaufgrund der kleinen Parzellen oder Vielzahl an Eigentümern eine Abwärtsspirale ab, welcher erfolgreich entgegengewirkt werden konnte. So hat die Gemeinde Weisenbach, so Bürgermeister Toni Huber, vor rund 10 Jahren fast alle Grundstücke aufgekauft. Gerhard Strobel hat das Weingut Strobel gegründet und lässt die rund 2,5 Hektar von einem Betriebsleiter bewirtschaften. Nicht ganz einfach waren dabei die baulichen Veränderungen in die Querterrassierung oder der Bau der Weinberghütte. Doch nachdem all diese Hürden überwunden waren, konnte 2009 mit Jakob Duijn als Betriebsleiter der Weinberg Kapfwieder bewirtschaftet werden. Jakob Duijn hat sich nunmehr altershalber zurückgezogen. Mit Sven Nieger konnte Gerhard Strobel einen Önologen mit nationaler und internationaler Berufserfahrung gewinnen. Zum 01. September 2017 wurde nunmehr durch Sven Nieger auch eine neue Kellerei in Steinbach bezogen. Dort werden alle auf seinen ca. 8 bis 9 Hektar Flächen in Varnhalt anfallenden Trauben und auch die auf dem Weisenbacher Weinberg Kapf gelesenen Trauben ausgebaut. Voraussichtlich ab dieser Woche wird es mit der Lese losgehen. Sven Nieger geht von einer guten Ernte aus. Er wird bei all den Arbeiten im Weinberg von 4 Saisonarbeitskräften aber insbesondere seiner Familie unterstützt. Das Weisenbacher Sortiment mit Weißwein, Rotwein und Secco soll ab 2018 um einen Rosewein ergänzt werden. Die Flächen in Weisenbach haben es Sven Nieger sogleich angetan, denn im Murgtal herrscht auf den Granitböden ein anderes Klima. Es ist kühler als im Rebland, sodass die Säure erhalten bleiben sollte und lebendige Weine geplant sind. Gerhard Strobel geht auf die geschichtliche Entwicklung des Weinbaus in Weisenbach ein, welche zurück geht bis ins 14. Jahrhundert. Zunächst waren es die Kirchreben rund um den Friedhof in Weisenbach. Zeitweise wurden auf Gemarkung Weisenbach insgesamt fünf verschiedene Anbaugebiete bewirtschaftet. Heute ist es lediglich noch der „Kapf“ dessen Einzellage durch das Regierungspräsidium Karlsruhe vor rund drei Jahren bestätigt wurde, was den Weingutbesitzer besonders stolz macht. Der ökologische Weinbau soll im Wesentlichen so beibehalten werden. Sven Nieger legt großen Wert auf den Verzicht von Herbiziden. Für all seine Erzeugnisse hat Sven Nieger Vertriebswege in Deutschland bei renommierten Gastronomen wie unter anderem dem Dollenberg, dem Sackmann oder dem Ritter in Durbach aber auch international. Über einen bekannten Weinhändler werden die Produkte online zum Kauf angeboten. Zukünftig werden auch die Produkte des Weinguts Strobel über diese Wege auf dem Markt angeboten. Gleichzeitig werden aber die bekannten Verkaufsstellen, neben Gerhard Strobel selbst, in Weisenbach unter anderem bei Karin Balser, Geschenke & Accessoires, weiterhin die Weine vom Kapf in ihrem Sortiment haben.

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Aufgrund unserer Vorbereitungen und Umstellungen auf das neue Haushaltsrecht ab 01.01.2018 ist es dieses Jahr nicht möglich die Jahresabrechnung zum 31.12.2017 zu erstellen. Wir müssen daher die Jahresabrechnung für das Jahr 2017 bereits Ende September erstellen. Die Bescheide werden mit Datum 28.10.2017 zugestellt und sind zum 13.11.2017 zur Zahlung fällig. Hieraus wird sich für das Jahr 2017 eine Verminderung des Verbrauches und für das Jahr 2018 eine Erhöhung des Verbrauches ergeben. Dies hat zur Folge, dass die automatisch angepassten Abschläge für das Folgejahr nicht korrekt errechnet werden können. Diese müssen gegebenenfalls vom Kunden nach Erhalt des Bescheides angepasst werden. Hierzu können Sie sich danach einfach telefonisch mit uns in Verbindung setzen. Aus diesem Grund können keine Änderungen mehr für die Wasser- und Abwassergebühren wie Abschlagsände­rungen, Eigentumswechsel, Zählerwechsel und anderes nur durchgeführt wer­den. Änderungen, die noch für das Jahr 2017 erfolgen sollen, sind nur im Monat November möglich! Um eine möglichst reibungslose Jahresabrechnung zu gewährleisten, bitten wir Sie Ihre Zähler­stände bis zum 26.09.2017 selbst abzulesen und an uns zu übermitteln. Hierfür werden mit Datum 12.09.2017 Ablesebriefe an unsere Kunden versandt. Hier werden Ihnen auch nochmal die Möglich­keiten der Mitteilung der Zählerstände mitgeteilt. Die Zählerstände die bis zu der genannten Frist fehlen, müssen wir aufgrund der Vorjahresverbräuche schätzen! Gemeindekasse

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Zur Bundestags- und Bürgermeisterwahl am 24. September 2017 kann die Erteilung eines Wahlscheines schriftlich oder mündlich beim Bürgermeisteramt Weisenbach, Wahlamt, Hauptstraße 3, 76599 Weisenbach, beantragt werden. Die Schriftform gilt auch durch Telegramm, Fernschreiben, Telefax, E-Mail oder durch sonstige dokumentierbare elektronische Übermittlung als gewahrt. Eine telefonische Antragstellung ist unzulässig. Wir bieten für Sie die Beantragung eines Wahlscheins per Internet auf unserer Homepage ab Donnerstag, 31.08.2017  unter Gemeinde und Verwaltung / Bürgerservice / Wahlschein beantragen an.   Beim Aufruf des Links erhalten Sie ein Erfassungsformular für Ihre Antragsdaten. Die Daten auf Ihrer Wahlbenachrichtigung müssen Sie in das Antragsformular eintragen. Ihnen steht es offen, sich die Unterlagen nach Hause oder an eine abweichende Versandanschrift senden zu lassen. Ihre Antragsdaten werden verschlüsselt über das Internet in eine Sammeldatei zur Abarbeitung übertragen. Sollten Ihre Antragsdaten nicht mit unserem dialogisierten Wählerverzeichnis übereinstimmen, erhalten Sie automatisch einen Hinweis. Der Wahlschein und die Briefwahlunterlagen werden Ihnen von uns anschließend per Post zugestellt. Für die automatische Prüfung Ihrer Daten benötigen wir unter anderem die Eingabe Ihrer Wahlbezirks- und Wählernummer. Sollten Sie Ihre Wahlbenachrichtigung nicht vorliegen haben, können Sie auch formlos per E-Mail an r.klingele@weisenbach.de einen Wahlschein beantragen. In diesem Fall müssen Sie Ihren Familiennamen, Ihre Vornamen, Ihr Geburtsdatum und Ihre Wohnanschrift (Straße, Hausnummer, PLZ, Ort) angeben.   Bei Fragen zum Antragsverfahren wenden Sie sich bitte an das Bürgermeisteramt Weisenbach, Wahlamt, Hauptstraße 3, 76599 Weisenbach, unter folgenden Kontaktmöglichkeiten: Telefon: 07224 / 9183-15, Telefax: 07224 / 9183-22 oder E-Mail: r.klingele@weisenbach.de

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In seiner Sitzung am 22. Februar hatte der Weisenbacher Gemeinderat den größten Bauauftrag in der Geschichte Weisenbachs vergeben – auf rund 2,2 Millionen Euro belaufen sich die Baukosten laut Auftragsvergabe. Am 20. März erfolgte der erste Spatenstich. Nachdem im vergangenen Herbst Senkschächte in der Weinbergstraße gesetzt und die Bahnlinie mit neuen Abwasser- und Versorgungsleitungen unterquert wurde, war zunächst der Leitungsumschluss in der Eisenbahnstraße hinter der Kirche herzustellen. Erst nach Ostern konnte in der Weinbergstraße mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen werden.   Die Anforderungen der Baumaßnahme sind für Gemeindeverwaltung und Planungsbüro, die bauausführende Firma, die oberhalb der Baumaßnahme Wohnhaften und insbesondere für die unmittelbar im Baustellenbereich liegenden Anwohner nicht einfach. Doch man hat seitens der Gemeindeverwaltung frühzeitig umfassend über die Maßnahme informiert, zahlreiche persönliche Gespräche geführt und organisatorische Maßnahmen wie z. B. die Einrichtung von Mülltonnensammelplätzen ergriffen. Daher sei es, so Bürgermeister Toni Huber in einer der letzten Gemeinderatssitzungen, auch erfreulich, dass die Bürger die Baumaßnahme mittragen, Verständnis für die Behinderungen zeigen und es auch kaum zu Klagen gegenüber der Verwaltung gekommen ist. Dazu tragen auch die vor Ort tätigen Mitarbeiter der bauausführenden Firma Reif um den besonnenen Polier Andreas Fritz bei.   In den letzten Monaten wurde in die Weinbergstraße bergaufwärts der neue Abwasserkanal verlegt. Dazu mussten teilweise andere Versorgungsleitungen umverlegt werden. Die Hausanschlussleitungen des Abwasserleitungsnetzes mussten jeweils sogleich auch wieder mit angeschlossen werden, und dies alles immer unter Betrieb. Wurden morgens die alten Leitungen abgebaut, mussten zu Feierabend die neuen Rohre verlegt, die Hausanschlüsse wieder hergestellt und der Übergang vom alten Abwasserbestandsrohr in die neue Leitung geschaffen sein. Doch mittlerweile ist man mit der neuen Abwasserleitung am Bauende, der Einmündung der Professor-Krieg-Straße in die Weinbergstraße angekommen. Auch im unteren Bereich bis zum Kindergartengebäude wurde die neue Abwasserleitung verlegt. Vor wenigen Tagen wurde mit der Neuverlegung der Haupt-Wasserversorgungsleitung begonnen. Zusätzlich muss in einem Teilbereich noch die Gasversorgungsleitung neu verlegt werden. Die Durchführung dieser Arbeiten läuft bis etwa Mitte September, ehe auch die vor Ort tätigen Mitarbeiter der bauausführenden Firma in ihren wohlverdienten Urlaub gehen.   Doch bereits Ende September geht es mit der Verlegung der Hausanschlüsse für die Wasserversorgung weiter. Anfang Oktober starten dann auch die Arbeiten zur Erstellung der Mauerscheiben im Böschungsbereich oberhalb der Bahnlinie in Höhe des Kindergartens. Dort wird der in der Weinbergstraße bergabwärts verlaufende Gehweg fortgeführt und zudem elf Parkplätze rund um den zukünftig verkehrsberuhigten Bereich um den Kindergarten angelegt. Parallel werden auch die Straßenbauarbeiten angegangen. Bereits abgeschlossen sind die Sanierungsarbeiten an den Gehwegkappen und dem Geländer an der Brücke über die Bahnlinie. Wenn der Winter keinen allzu großen Strich durch die Rechnung macht, hoffen die Beteiligten auf eine Fertigstellung noch vor den kommenden Sommerferien. Und auch wenn der „Untergrund“ immer für Überraschungen sorgt, hoffen alle Beteiligten, dass die Baumaßnahme insgesamt im Kostenrahmen der Auftragsvergabe abgewickelt werden kann – größere Überraschungen sind bis dato ausgeblieben.  

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